Einkaufen als Erlebnis: Das Konzept des Gewerbevereins "Sympathisches Harsefeld

Jörg Bodry und Sabine Hellwege vom Sympathischen Harsefeld setzen sich mit ihren Mitgliedern für einen attraktiven Einkaufsort ein
  • Jörg Bodry und Sabine Hellwege vom Sympathischen Harsefeld setzen sich mit ihren Mitgliedern für einen attraktiven Einkaufsort ein
  • hochgeladen von Nicola Dultz-Klüver

on der Attraktivität des Ortes lebt jedes einzelne Geschäft. Dessen sind sich die Mitglieder des Gewerbevereins "Sympathisches Harsefeld" nicht nur bewusst, sie engagieren sich auch tatkräftig dafür, dass Harsefeld weiterhin ein attraktives Einkaufsziel bleibt. "Ziel unseres Vereins ist, für und mit unseren Mitgliedern Aktionen zu organisieren, um auf den Ort aufmerksam zu machen", sagt Vorstandsmitglied Sabine Hellwege. Mit offensichtlichem Erfolg: Die Kunden kommen gerne, die Geschäfte laufen gut und es gibt aktuell keine Leerstände. Dafür aber viele Geschäfte, die Kunden von weither nach Harsefeld locken, wie zum Beispiel das Gartencenter Tobaben, das Fahrradgeschäft Zweirad Tobaben, das Modehaus Quast mit seiner Spielzeug- und Gartenmöbelabteilung, sehr gute Optiker, vier Schuhgeschäfte und viele weitere. Auch das Angebot der Gastronomie und der Supermärkte kommt bei den Kunden gut an.
"Bei uns gibt es einen gesunden Branchenmix und viele inhabergeführte Fachgeschäfte, in denen die Kunden nicht nur beste Qualität, sondern auch fundierte Beratung bekommen", sagt Jörg Bodry, Vorsitzender des Sympathischen Harsefelds. "Gerade in Zeiten, in denen der Online-Handel immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist es besonders wichtig, auf seine Kernkompetenz zu setzen: auf Beratung, Qualität, Zwischenmenschliches und schöne Erlebnisse beim Einkaufen."
Ausreichend kostenlose Parkplätze im Ortskern, leichte Erreichbarkeit der Geschäfte, ein ansprechendes Ambiente machen den Besuch und Einkauf in Harsefeld besonders angenehm. "Unsere Politiker haben viele kluge Entscheidungen getroffen", ist Sabine Hellwege über die Entwicklung des Einzelhandels in Harsefeld glücklich und spielt dabei auch auf eine Überlegung an, in Harsefeld eine Fußgängerzone einzurichten. "Das wäre für uns tödlich gewesen", sagt sie.

Hier ziehen alle an einem Strang
Dem Sympathischen Harsefeld gehören rund 120 Mitglieder an, neben Einzelhändlern auch Handwerker, Dienstleister, Gastronome und Privatpersonen. "Als wir mit sieben Harsefeldern den Verein vor mehr als 35 Jahren gegründet haben, waren es hauptsächlich Einzelhändler, ein Autohaus und eine Bank", erinnert sich Vorstandsmitglied Sabine Hellwege. Ganz schnell sei die Mitgliederzahl auf 50 angestiegen. Doch mit den wachsenden Einwohnerzahlen kamen immer weitere Geschäfte dazu, die dem Verein beitraten. Und auch Handwerker und Dienstleister schlossen sich dem Sympathischen Harsefeld an.
"Wir ziehen alle an einem Strang und sind daher auch am Austausch mit in Harsefeld ansässigen Online-Unternehmern würden sich die Mitglieder freuen", so Hellwege. Jeden ersten Mittwoch im Monat findet ein gemeinsames Frühstück als Netzwerktreffen für Mitglieder und Interessierte statt.
Zu den Aktionen des Sympathischen Harsefelds gehören u.a. die Organisation und Durchführung von Aktionen wie Nightshopping, Preisausschreiben mit Rahmenprogramm zu Ostern und Weihnachten, gemeinschaftliche Kinowerbung, Ferien-Rabattaktionen, Organisation von Gewerbeschauen und vieles mehr. Übrigens: Bei den verkaufsoffenen Sonntag, die der Verein dreimal jährlich auf die Beine stellt, wird zukünftig stärker darauf geachtet, dass sich nur Mitglieder daran beteiligen.
Außerdem arbeitet das Sympathische Harsefeld mit dem Arbeitskreis Asyl und den Flüchtlingshelfern zusammen. "Im Rahmen des Frühjahrsnighshoppings planen wir bereits eine gemeinsame Aktion mit den Flüchlingen", verrät Sabine Hellwege vom Vorstand des Sympathischen Harsefeld.
Weitere Infos unter www.sympathisches-harsefeld.de

Weitere spannende Themen gibt es im aktuellen Harsefeld-Magazin
services.kreiszeitung-wochenblatt.de/magazine/Harsefeld

Autor:

Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

Panorama
  3 Bilder

Eklat zwischen dem Künstler Erwin Hilbert und dem Vorstand der St.-Petri-Kirche
Kunstausstellung in Buxtehuder Kirche vorzeitig beendet

sla. Buxtehude. Nach etlichen Vorfällen, über die das WOCHENBLATT berichtete, hat der Kirchenvorstand der St.-Petri-Kirchengemeinde die Kunstausstellung "Jesus und andere Gestalten" sowie die weitere Zusammenarbeit mit dem Künstler Erwin Hilbert vorzeitig beendet. Der Entschluss wurde durch Pastor Michael Glawion nach dem Druck der Wochenendausgabe bekanntgegeben. Die genauen Hintergründe, die zu dieser Entscheidung führten, werden in der nächsten WOCHENBLATT-Ausgabe am Mittwoch ausführlich...

Politik
Wenn sich in der Biotonne Maden sammeln, ist das nicht gefährlich, beruhigt der Landkreis

Antwort des Landkreises Harburg auf FDP-Antrag
Maden in Biotonnen sind ungefährlich

(os). Wenn sich in der Biotonne Maden sammeln oder die Tonne einen unangenehmen Geruch verbreitet, ist das für Menschen ungefährlich. Das geht aus der Antwort des Landkreises Harburg auf eine Anfrage der FDP-Kreistagsfraktion hervor. Wie berichtet, wollten die Freidemokraten wissen, ob es möglich ist, die Biotonne in den Monaten zwischen Mai und September jede Woche und nicht wie derzeit alle 14 Tage leeren zu lassen. Die FDP-Fraktion hatte auf viele Klagen von Bürgern verwiesen, denen beim...

Panorama
Die DLRG rät, nur an bewachten Badestellen ins Wasser zu gehen

Viele Tote an ungesicherten Badestellen
24 Menschen sind bisher in Niedersachsen ertrunken

(bim). Eine Zwischenbilanz der bisherigen Ertrinkungszahlen veröffentlichte jetzt der DLRG-Bundesverband. Demnach sind in Niedersachsen 24 Menschen ertrunken und damit fünf weniger als im Vorjahr. Im Ländervergleich erreicht Niedersachsen dennoch den dritthöchsten Wert (in Nordrhein-Westfalen sind es 26, in Bayern 35). Bundesweit wurden 192 Ertrunkene registriert. Die meisten Unfälle ereignen sich nach wie vor im Binnenland - besondere Gefahr besteht an ungesicherten Badestellen, wie...

Panorama
Bei Drochtersen soll die A 20 die Elbe unterqueren. Der Tunnelbau könnte - wenn alles gut läuft - 2025 beginnen

Fertigstellung der A 20 weiter für 2030 angepeilt
Neuer Elbtunnel: Baubeginn soll 2025 sein

Ab 2030 sollen die ersten Autos durch den neuen Elbtunnel bei Drochtersen rollen.(jd).  Der Termin 2030 wurde in den Vorjahren immer wieder von Planern und Politikern genannt. Jetzt bestätigte der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Bernd Buchholz noch einmal indirekt die Zeitplanung: Er rechne damit, dass die A 20 in seinem Bundesland ab 2030 in ihrer kompletten Länge befahren werden kann, erklärte der Minister. Er dürfte dabei auch an die Elbquerung gedacht haben. Denn ohne den Tunnel...

Politik
Auf dem Gelände der Stadtwerke an der Maurerstraße soll in einer Halle ein Feuerwehrfahrzeug stationiert werden

Sechsmonatige Probephase geplant
Feuerwehrstandort bei den Buchholzer Stadtwerken?

os. Buchholz. Steht bald ein Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Holm in der Waschhalle der Buchholzer Stadtwerke, um von der Maurerstraße zu Einsätzen z. B. ein Steinbeck auszurücken? Das sehen zumindest die Pläne der Stadtverwaltung und der Feuerwehrspitze vor, die Buchholz' Stadtjustiziarin Hilke Henningsmeyer jüngst im Bauausschuss vorstellte. Demnach soll es einen sechsmonatigen Probebetrieb geben und hinterher über weitere Schritte entschieden werden. Hintergrund der Maßnahme ist...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen