Orchideenquartier in Buxtehude
Nachhaltiges Wohnprojekt mit 250 Wohnungen setzt neue Maßstäbe

Sven Geertz, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma HBI (v.l.)  Projektleiter Guido Heinke, sowie die Verantwortlichen der Verwaltung und Organisation Laura Riek und Mats Lenknereit | Foto: sts
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  • Sven Geertz, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma HBI (v.l.) Projektleiter Guido Heinke, sowie die Verantwortlichen der Verwaltung und Organisation Laura Riek und Mats Lenknereit
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MMit dem Orchideenquartier entsteht in Buxtehude ein Wohnprojekt, das neue Maßstäbe setzt. Auf einer rund 27.200 Quadratmeter großen Fläche im Bereich Westmoor entwickelt die Firma HBI in Zusammenarbeit mit kbnk Architekten aus Hamburg bis 2028 ein modernes Wohnquartier mit mehr als 250 Wohnungen.

Die Architektur greift ein besonderes Gestaltungskonzept auf: Die Fassade wurde aus vier verschiedenen Gesteinsarten kombiniert und spiegelt das Thema "Bodenschichtung Torf und Moor" wieder. Die Anlage gliedert sich in vier Höfe und fünf Stadtvillen.

Wie weit die Arbeiten bereits vorangeschritten sind, konnten kürzlich Vertreter aus Wirtschaft und Öffentlichkeit bei einer Besichtigung einer Musterwohnung und Baustellenführung erleben. Sven Geertz, Gründer der HBI, stellte gemeinsam mit seinem Team das Projekt vor.

Wohnraum für verschiedene Zielgruppen

Mitglieder des Wirtschaftsvereins Buxtehude nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild zu machen. „HBI bauen Wohnungen für Vermietungen für Kapitalanleger", so Geertz. " Ein großer Vorteil bietet nun dieses QNG plus Projekt: Kunden bekommen in den ersten vier Jahren eine Sonderabschreibung von fünf Prozent."

Das Quartier verbindet Wohnqualität, Nachhaltigkeit und soziale Durchmischung. Insgesamt entstehen Wohnungen mit ein bis vier Zimmern, die sich an Singles, Paare, Familien und Senioren richten.

Alle Einheiten werden barrierefrei umgesetzt, darunter auch speziell rollstuhlgerechte Wohnungen.

Baufortschritt und Vermietung

Der erste Bauabschnitt „Hof Elbe“ mit 65 Wohnungen ist bereits vollständig vermietet. Aktuell steht der zweite Abschnitt „Hof Este“ im Fokus. Hier entstehen 49 weitere Wohnungen mit Wohnflächen zwischen etwa 40 und 89 Quadratmetern.

Ein Teil der Wohnungen wird zu gedämpften Mieten angeboten, sodass auch Haushalte mit Wohnberechtigungsschein Zugang zu modernem Wohnraum erhalten.

Lage und Infrastruktur in Buxtehude

Auch die Infrastruktur wurde frühzeitig mitgedacht. So setzte sich Landrat des Landkreises Stade Kai Seefried im Vorfeld für eine verbesserte Anbindung des neuen Wohngebiets ein.

Die Lage gilt als attraktiv: Die Buxtehuder Altstadt, Einkaufsmöglichkeiten sowie Schulen und Kindergärten sind in kurzer Zeit erreichbar. Gleichzeitig bietet das Quartier selbst mit begrünten Innenhöfen Raum für Begegnung.

Nachhaltige Bauweise und energetische Standards

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Bauweise. Die Dächer werden in mehreren Schichten aufgebaut, von der Betondecke als Abdichtung über eine spezielle Dämmung bis hin zur Begrünung. Für die Dämmung kommt ein System zum Einsatz, das Aufbauhöhen von bis zu 40 Zentimetern ermöglicht.

Zugleich erfüllt das Projekt hohe energetische Standards. Es entsteht als klimafreundlicher Neubau nach KfW40 Standard und strebt Zertifizierungen wie QNG Plus und DGNB Silber an. Ziel ist ein Quartier, das im Betrieb bilanziell klimaneutral arbeitet.

„Klimaneutralität wird hier über eine Jahresbilanz erreicht: Zunächst wird ermittelt, wie viel Energie ein Haushalt verbraucht und welchen zusätzlichen Bedarf die haustechnischen Anlagen haben. Dem gegenüber steht die Energieproduktion innerhalb des Projekts. Ziel ist es, diese beiden Seiten möglichst in Einklang zu bringen. Im Rahmen der QNG Zertifizierung muss dabei nachgewiesen werden, dass der CO2 Ausstoß einen Wert von maximal 24 Kilogramm nicht überschreitet. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Speicherung von Strom. Dadurch kann sichergestellt werden, dass ein möglichst großer Anteil der benötigten Energie direkt aus dem eigenen Projekt stammt“, erklärt Guido Heinke, Projektleiter der HBI.

Photovoltaikanlagen auf den Dächern liefern dafür einen Teil der Energie direkt vor Ort und werden über ein Mieterstrommodell genutzt. Ergänzt wird das Konzept durch eine energieeffiziente Bauweise und moderne Gebäudetechnik.

Ausstattung und Mobilität im Quartier

Auch die Ausstattung der Wohnungen ist hochwertig: Terrassen oder Balkone, Einbauküchen, Fußbodenheizung sowie moderne Bodenbeläge gehören zum Standard. Teilweise sind auch elektrische Markisen und Außenrollläden vorgesehen.

Ein durchdachtes Mobilitätskonzept rundet das Quartier ab. Es entstehen Stellplätze in ebenerdigen Garagen sowie zusätzliche Außenstellplätze. Ein erheblicher Teil davon ist bereits für Elektromobilität vorbereitet oder ausgestattet. Hinzu kommen zahlreiche ebenerdig erreichbare Fahrradstellplätze.

So wächst im Westen Buxtehudes Schritt für Schritt ein Quartier, das modernes Wohnen, ökologische Verantwortung und soziale Vielfalt miteinander verbindet.

Weitere Infos unter www.hbi-immo-gmbh.de

Was ist das Orchideenquartier in Buxtehude?
Das Orchideenquartier ist ein neues Wohnprojekt im Bereich Westmoor in Buxtehude. Auf rund 27.200 Quadratmetern entstehen bis 2028 mehr als 250 Wohnungen.
Wie viele Wohnungen entstehen im Orchideenquartier?
Insgesamt werden mehr als 250 Wohnungen gebaut, darunter Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen für verschiedene Zielgruppen.
Welche Bauabschnitte sind bereits fertiggestellt?
Der erste Bauabschnitt „Hof Elbe“ mit 65 Wohnungen ist bereits vollständig vermietet. Aktuell befindet sich der Abschnitt „Hof Este“ mit 49 Wohnungen im Bau.
Welche energetischen Standards erfüllt das Projekt?
Das Quartier wird als klimafreundlicher Neubau nach KfW40 Standard errichtet und strebt Zertifizierungen wie QNG Plus und DGNB Silber an.
Welche Ausstattung bieten die Wohnungen?
Die Wohnungen verfügen über Terrassen oder Balkone, Einbauküchen, Fußbodenheizung sowie moderne Bodenbeläge. Teilweise sind auch elektrische Markisen und Außenrollläden vorgesehen.
Redakteur:

Stefanie Schimanski aus Buxtehude

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