Riesenchancen für die Region: GdW-Präsident Axel Gedaschko hielt die Festrede beim Jahresempfang der MIT

Axel Gedaschko bezeichnet die Region als eine der erfolgreichsten in Europa Fotos: wd
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Als Insel der Glückseeligen bezeichnete Festredner Axel Gedaschko beim Neujahrsempfang der CDU Mittelstandsvereinigung (MIT) den Landkreis Stade. Die wirtschaftlichen Grundvoraussetzungen seien hervorragend, insbesondere nachdem sich die Hansestadt Hamburg und der Naturschutzbund in Sachen A 26 geeinigt haben und der Autobahn-Bau somit noch dieses Jahr weiter gehen kann. Gedaschko, CDU-Politiker und Präsident des GdW - Bundesverbandes der deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen, kennt den Landkreis gut: Er ist in Buchholz geboren, war Landrat im Nachbar-Landkreis Harburg und u.a. Wirtschaftssenator in Hamburg. Mit den Kraftzentren der Luftfahrtindustrie und der Logistik sowie der notwendigen Straßenanbindung sei die Region eine der erfolgreichsten in Europa, so der Festredner.
Die wirtschaftliche Entwicklung südlich der Elbe eng sei aber auch eng verflochten mit der Entwicklung der Großstadt, insbesondere des Hamburger Hafens. Je nachdem, was zukünftig transportiert werde und ob aufgrund neuer Technologie (z.B. Drei-D-Drucker) Produktionen zurück nach Deutschland geholt würden, ergeben sich ganz neue Chancen für den Landkreis. Gedaschko rät, früh mitzudenken. Dazu gehöre z.B., ausreichend Wohnraum zu schaffen: "Sie müssen sich unter anderem die Frage stellen, wie viele Menschen Sie hier leben lassen wollen und wo diese wohnen sollen." Denn die meisten Menschen wollten laut Umfrage im ländlichen Raum leben und auch die vergleichsweise niedrigen Mieten, und zwar sowohl Wohn- als auch Büromieten, seien ein klarer Standortvorteil gegenüber der Großstadt, zumal die Region eine hohe Lebensqualität biete. Als Immobilienexperte weist Gedaschko darauf hin, dass gerade die Veränderungen im Bereich Wohnen ganz neue Möglichkeiten für die Wirtschaft eröffnen: Zum einen verändere sich die Bauweise durch digitale Prozesstechnik (BIM), es werden mehr Fertigteile produziert und die Bauzeiten werden kürzer. Zum anderen erfordere der Klimaschutz im Gebäudebestand einen zusätzlichen Investitionsbedarf von 1,5 Billiarden Euro, um die Klimaschutzziele bis zum Jahr 2030 zu erreichen. "Das stellt auch das Handwerk vor neue Herausforderungen", so Gedaschko. Außerdem seien die Klimaschutzziele auch nur mit einer dezentralen Energieversorgung zu erreichen. Die Entwicklungen im Bereich autonomes Fahren werden ebenfalls viele Veränderungen mit sich bringen: "Denken Sie an die Auswirkungen allein auf den Nahverkehr in der ländlichen Region, auf die Aufgaben der Stadtplaner oder den Bau von Tiefgaragen", sagt Axel Gedaschko. "Das alles sind Riesenchancen für die Region."

(wd). Bewährter Ort, neue Vorstandsgesichter: Zum zwölften Mal in Folge wurde der MIT-Neujahresempfang bei Familie Leuchtenberger im Autohaus STADAC in Buxtehude gefeiert. Mit Gerhard Hoffmann wurden die Gäste von einem neuen MIT-Vorsitzenden begrüßt, der die Gelegenheit nutzte, sich selbst und auch die weiteren neuen Vorstandsmitglieder vorzustellen. In seiner Ansprache wies Hoffmann u.a. auf die wirtschaftliche Bedeutung des Mittelstandes hin, der in Deutschland 70 Prozent der Arbeit- und 80 Prozent der Ausbildungsplätze stellt, sowie auf die Rolle der MIT, die sich mit bundesweit 25.000 Mitgliedern als Sprachrohr für den Mittelstand einsetzt. Zentrale Themen dabei sind u.a. die Ausweitung der digitalen Infrastruktur, der Abbau der Bürokratie und Bekämpfung des Fachkräftemangels.
Weitere Redner des Abends waren Landrat Michael Roesberg und CDU-Generalsekretär Kai Seefried.

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