Jetzt werden Anwohner befragt
Polizei sucht weiterhin nach vermisstem Arian
- Wird seit drei Wochen vermisst: der sechsjährige Arian aus Elm bei Bremervörde
- Foto: Polizei
- hochgeladen von Nicola Dultz
Die Suche nach dem sechsjährigen Arian aus Elm wird fortgesetzt: Die fünfköpfige Ermittlungsgruppe Arian hat an zwei Tagen dieser Woche polizeiliche Maßnahmen in mehreren Ortschaften entlang der Oste und direkt am Fluss geplant.
Im Verlauf des Mittwochs werden sich Ermittlerteams mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei in den Ortschaften Behrste, Hude, Gräpel, Estorf, Brobergen und Kranenburg mit Anwohnerbefragungen direkt an die Bevölkerung wenden. Ziel dieser Maßnahme ist es, mögliche Hinweise, die bislang noch nicht bei der
Polizei eingegangen sind, zu erlangen. So können beispielsweise potentielle Hinweisgeber, die sich aufgrund von urlaubsbedingten Abwesenheiten noch nicht gemeldet haben, befragt und neue Erkenntnisse erlangt werden. Außerdem könnte vorhandenes Videomaterial auf Überwachungskameras bislang noch nicht ausgewertet worden sein.
Für Donnerstag plant die Ermittlungsgruppe eine erneute Absuche der Oste, etwa im tidengeprägten Mittellauf zwischen den Ortschaften Kranenburg und Nieder Ochtenhausen. Mit Sonarbooten werden Polizeikräfte den Fluss in beide Richtungen absuchen. Außerdem kommen Taucher und spezielle Spürhunde zum Einsatz.
Der autistische Junge wird bereits seit dem 22. April vermisst. Nach einer über sieben Tage dauernden groß aufgelegen, jedoch erfolglosen Suchaktion mit 800 Einsatzkräften pro Tag wurde das Großaufgebot eingestellt und die fünfköpfige Ermittlungsgruppe Arian eingerichtet. Hinweistelefon: 04761-7489-135 oder 144.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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