Busse und Bahnen: Müssen E-Scooter draußen bleiben?

Um solche E-Scooter geht es
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(bc). E-Scooter, auch Seniorenmobile genannt, stellen laut eines Gutachtens, das vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) in Auftrag gegeben wurde, eine erhebliche Gefahr in Bussen und Bahnen dar. Schon bei einem leichten Bremsen könnten die schweren Mobile umkippen. Das sei gefährlich für den Besitzer wie auch für andere Fahrgäste. Als einer der erste Verkehrsverbände Deutschlands hat der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) auf das Gutachten reagiert: Elektromobile werden dort seit dem 1. Januar in Bussen und Straßenbahnen nicht mehr mitgenommen.

Auf was müssen sich Gehbehinderte in unserer Region einstellen?

Kurzum: Für sie ändert sich (vorerst) nichts. Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) sieht keinen Anlass, das Gutachten umzusetzen. Generell werden E-Scooter weiterhin befördert. "Im Zweifel entscheidet der Bus- oder Lokführer selbst, ob er einen E-Scooter mitnimmt oder nicht. Die Mobile unterscheiden sich nämlich stark in ihrer Größe und ihrem Gewicht", so ein HVV-Sprecher.

Das WOCHENBLATT fragte auch bei der KVG Stade, der EVB und dem Metronom nach. Überall die gleiche Antwort: E-Scooter dürfen weiter ausnahmslos mitfahren.
Christian Au, Vorsitzender des Behindertenbeirats des Landkreises Stade und selbst Rollstuhlfahrer, hätte Verständnis, falls das Thema irgendwann auch für diese Region auf den Tisch kommt: "Wenn es soweit ist, müssten sich alle Beteiligten zusammensetzen, um nach Lösungen zu suchen." Eine könnte es sein, die unterschiedlich großen E-Scooter zu kategorisieren.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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