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"Die Inklusion in den Alltag tragen"

Sozialpädagogin Annekathrin Heyenrath begleitet das Inklusions-Projekt der Lebenshilfe Harburg-Lüneburg
  • Sozialpädagogin Annekathrin Heyenrath begleitet das Inklusions-Projekt der Lebenshilfe Harburg-Lüneburg
  • hochgeladen von Mitja Schrader

Projekt der Lebenshilfe will Teilhabe Behinderter im Freizeitbereich fördern / Kooperationspartner gesucht

mi. Landkreis. Inklusion, also die vollständige und gleichwertige Teilhabe von Menschen mit Behinderung an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, ist heute ein erklärtes soziales Ziel. Mit einem besonderen Projekt geht jetzt die Lebenshilfe Lüneburg-Harburg in Kooperation mit der "Aktion Mensch" neue Schritte auf dem Weg zur Inklusion. Ziel ist es, Menschen mit und ohne Behinderung in ihrer Freizeit zusammenzubringen. Zum Beispiel in Vereinen oder beim Sport.
"Wir wollen die Inklusion in den Alltag zu tragen. Wenn Menschen mit und ohne Behinderung zusammen ihre Freizeit verbringen, hilft das, Zweifel und Unsicherheiten abzubauen", sagt Sozialpädagogin Annekathrin Heyenrath, die das Inklusionsprojekt für die Lebenshilfe begleitet. Gleichzeitig könnten so für Menschen mit Behinderung viele neue wohnortnahe Freizeitmöglichkeiten entstehen.
Gefördert wird das Projekt im ersten Jahr durch die "Aktion Mensch". Die Lotterie finanzierte Sozialinitiative hat in Aussicht gestellt, die Förderung auf drei weitere Jahre auszudehnen, wenn ausreichend Kooperationspartner gewonnen werden können.
Zwei Partner hat das Projekt schon jetzt gefunden. Das Jugendzentrum in Hittfeld, wo sich Menschen mit und ohne Behinderung zum gemeinsamen Töpfern treffen, und den TSV Winsen, der eine Kooperation bei den Schwimmsportlern anstrebt.
"Wir suchen noch viele weitere Partner. Unser Plan ist, ein Netzwerk von Freizeitanbietern zu schaffen, die den Inklusionsgedanken teilen und voranbringen wollen", erklärt Annekathrin Heyenrath.
Lebenshilfe Geschäftsführer Frank Müller sieht in dem Projekt ein wichtiges Signal. "Inklusion ist ein Ziel, das gesellschaftliche Veränderungen notwendig macht. Zentral geht es um die Frage, wie wir mit einander leben wollen", so Müller.
• Wer Anregungen für inklusive Freizeitangebote hat, selbst Projekte umsetzen möchte oder auf der Suche nach inklusiven Freizeitangeboten ist, kann sich direkt an Annekathrin Heyenrath wenden Tel. 0163-2796732, E-Mail: inklusion-madh@lhlh.org.

Redakteur:

Mitja Schrader

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