Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) war am gestrigen Samstag, 22. August, zu Besuch in Stade. In der komplett gefüllten Seminarturnhalle sprach er über Migration, Extremismus und Bevölkerungsschutz. Bei der anschließenden Talkrunde mit Landrat Kai Seefried und CDU-Bürgermeisterkandidat Arne Kramer ging es vor allem um die Sicherheitslage in Stade. Denn in der Hansestadt wird seit Langem intensiv darüber diskutiert, wie sicher der öffentliche Raum ist. Wiederholte Attacken auf...
Die Energiewende, wichtige Verkehrsprojekte und die Zukunft der Infrastruktur: An großen Themen mangelt es auch im Landkreis Stade nicht. WOCHENBLATT-Redaktionsleiter Jörg Dammann traf den Stader Landrat Kai Seefried am Rande der Veranstaltung zum Tunneldurchstich der ElbX-Querung für die SuedLink-Leitung in Wischhafen. Im Interview spricht Seefried über Fortschritte bei zentralen Projekten, aber auch über Baustellen, bei denen es aus seiner Sicht schneller vorangehen muss. Und zum Schluss geht...
Liebe Leserinnen und Leser, wir in Niedersachsen entscheiden am Sonntag, 13. September, wer künftig in unseren Städten, Gemeinden und Landkreisen Verantwortung trägt. Das WOCHENBLATT ruft alle Wahlberechtigten auf: Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Denn Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Das Glockenspiel am Stader Rathaus spielt mehrmals täglich eine Melodie, deren Botschaft heute aktueller erscheint denn je: „Die Gedanken sind frei.“ Dieses deutsche Volkslied wurde über zwei...
Sechs Uhr morgens auf dem Deich bei Assel. Eine frische Brise weht von der Elbe herüber, die Luft ist klar und Stille liegt über der weiten Landschaft Kehdingens. Einen Moment später tauchen Landrat Kai Seefried und seine Frau Julia am Deichfuß auf – beide in flotter Laufmontur. Sie nähern sich mit federnden Schritten der Deichkrone. Fünf Kilometer beträgt ihr Rundkurs, der sie von der Haustür in Richtung Deich und wieder zurück führt. Für den Landrat ist diese halbe Stunde am Morgen mehr als...
Wer neu in den Stader Kreistag einzieht, dürfte ziemlich schnell mit einem mathematischen Symbol Bekanntschaft machen, das in den kommenden Jahren viele politische Debatten bestimmen dürfte: dem Minuszeichen. Denn finanziell gesehen, kommen auf den Landkreis Stade alles andere als rosige Zeiten zu. Im Gegenteil: Landrat Kai Seefried machte jetzt im Personal- und Finanzausschuss deutlich, dass sich die Lage im kommenden Jahr wohl weiter zuspitzen wird. Für die 29 Neulinge im künftigen Kreistag...
Es gibt Dramen, die dauern zwei Stunden und enden mit einem Todesfall. Und es gibt Dramen, die ziehen sich über Jahre hin, spielen in Sitzungssälen und Planungsbehörden und enden vermutlich vor dem Verwaltungsgericht. Das Windkraft-Drama im Alten Land gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Zur Erinnerung: Das klassische Drama besteht aus fünf Akten. Im ersten Akt werden die Figuren eingeführt. Im zweiten Akt verschärft sich der Konflikt. Im dritten Akt erreicht die Handlung ihren Höhepunkt. Im...
Nutrias sehen ein wenig aus wie zu groß geratene Meerschweinchen, sind hervorragende Schwimmer und können mit ihren orangefarbenen Schneidezähnen durchaus putzig wirken. Doch bei Deichverbänden, Landwirten und Jägern schrillen die Alarmglocken, wenn der Name Nutria fällt. Denn die Nager haben eine unangenehme Angewohnheit: Sie buddeln. Und zwar ausgerechnet dort, wo besser niemand buddeln sollte – an Deichen und Uferböschungen. Damit die ungebetenen Tiefbauarbeiter künftig häufiger aus dem...
Während in Berlin noch darüber gestritten wird, wie lange die Deutschen künftig arbeiten sollen, und die Politiker im Bund darüber diskutieren, ob die Rente mit 70 als Modell für künftige Jahrzehnte eingeführt wird, schafft man beim Landkreis Stade schon mal Tatsachen. Denn für den Ersten Kreisrat Thorsten Heinze ist die umstrittene Rente mit 63 überhaupt kein Thema - und mit 67 ebenfalls nicht. Er möchte erst mit 70 aufhören. Schließlich muss man kein Spitzenpolitiker sein, um jenseits des...
Wenn es bei dieser Kommunalwahl im Landkreis Stade einen eindeutigen persönlichen Gewinner gibt, dann heißt er Kai Seefried. Vier von fünf Wählern stimmten für den amtierenden CDU-Landrat, der seit 2021 im Amt ist. Und Seefried selbst? Der zeigte sich vom Ausmaß seines Erfolges durchaus überrascht. Denn rund 80 Prozent Zustimmung sind ein ziemlich deutliches politisches Ausrufezeichen. „Im Grundsatz ist das Wahlergebnis besser, als ich es in den letzten Tagen erwartet habe“, sagt Seefried nach...
Ausgerechnet Assel: In dem Wohnort von Stades Landrat Kai Seefried (CDU) ist jetzt ein Wolf gesichtet worden - mitten in einer Siedlung. Seefried gehört seit Jahren zu den entschiedensten politischen Befürwortern eines aktiven Wolfsmanagements in der Region. Die Grundschule informierte vorsorglich die Eltern. Das Foto lässt wenig Raum für Zweifel: Mitten auf der Fahrbahn der Jahnstraße in Assel läuft ein Tier, das augenscheinlich ein Wolf ist. Links und rechts stehen Wohnhäuser, Autos parken...
ig. Krautsand. "Wenn es so weitergeht, gibt es in ein paar Jahren keinen Sandstrand mehr. Das wäre dann das Ende der Ferieninsel Krautsand." Diese düstere Prognose wagte kürzlich Hotelier Rigo Gooßen im Gespräch mit dem Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU). "Die Elbvertiefung klaut uns den Strand", so Gooßen weiter. Der Ort des Gesprächs war gut gewählt: Es fand auf dem Krautsander Anleger statt – mit Blick auf den "Sandabbau".
Der Bundespolitiker Enak Ferlemann befand sich in der vergangenen Woche auf seiner traditionellen Sommertour und erhielt von Gooßen eine Einladung. "Mit einer schnellen Zusage", so der Drochterser. Vor seinem Trip auf die Elbinsel besuchte Ferlemann - in Begleitung des Landtagsabgeordneten Kai Seefried (CDU) - die Bürgermeister von Drochtersen, Oldendorf-Himmelpforten und Nordkehdingen. Durch die Elbvertiefung wandere der Strand in Richtung Ruthenstrom, stellte Gooßen heraus. "Hier am Anleger verschwindet er allmählich." Der Drochterser Bürgermeister Mike Eckhoff, der an dem Gespräch teilnahm, wies auf Gespräche mit dem Wasserschifffahrtsamt hin. Das Problem sei bekannt. "Es gibt seit dem Jahr 2000 Messungen und die sollen bis Ende des Jahres ausgewertet werden." Drohnenaufnahmen würden die Veränderungen in den vergangenen Jahren deutlich machen. Auch die Verschlickung bereitet dem Gastronom Sorgen. "Der Sand ist bis zur Wassergrenze mit Elbschlick überzogen. Kinder kommen rabenschwarz aus dem Wasser."
Kai Seefried erinnerte an den Tauschvertrag. Nach diesem Vertrag zwischen Bund, Land Niedersachsen und den Deichverbänden liege die Unterhaltungszuständigkeit des niedersächsischen Elbufers bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Dafür habe das Land Niedersachsen die Oste ab Sperrwerk bis Bremervörde übernommen. Demnach sei der Bund zuständig für die Sicherung der Küste. Seine Forderung: "Sandaufschüttung muss das Problem lösen." Dafür sprach sich auch Ferlemann aus. Jetzt müssten die Veränderungen über ein Beweissicherungsverfahren dokumentiert werden. Denn Sandaufschüttungen seien auch Küstenschutzmaßnahmen. Dafür werde er sich einsetzen.
Am Elbstrand-Treffen nahm auch Peter Hatecke, Geschäftsführer der Hatecke Werft auf Krautsand, teil. Mit der Elbvertiefung nehme die Verschlickung im Ruthenstrom – Standort seiner Werft - zu. "Drei Mal pro Jahr muss gebagggert werden. Das sind erhebliche Kosten." Der Unternehmer befürchtet, dass größere Schiffe seinen Betrieb bald nicht mehr ansteuern können. Ferlemann will sich auch darum kümmern und berichtete, dass für die laufende Unterhaltung der Wasserstraße schwimmende Wasserinjektionsgeräte ausgeschrieben seien. Konkret: drei Arbeitsschiffe, die Schlickablagerungen in Fahrwassern und Hafenbecken mit einem Spülrohr beseitigen.
Dieser Inhalt gefällt Ihnen?
Melden Sie sich an, um diesen Inhalt mit «Gefällt mir» zu markieren.
Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.
Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.