Start zurück ins Vereinswesen lässt aufs nächste Jahr hoffen
Die Hanstedter Schützen bleiben optimistisch

Mit einer kleinen Abordnung trafen sich die Hanstedter Schützen auch im zweiten Pandemie-Jahr wieder zur Kranzniederlegung am Ehrenmal in der Dorfmitte Fotos: Schützenverein Hanstedt | Foto: Schützenverein Hanstedt
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  • Mit einer kleinen Abordnung trafen sich die Hanstedter Schützen auch im zweiten Pandemie-Jahr wieder zur Kranzniederlegung am Ehrenmal in der Dorfmitte Fotos: Schützenverein Hanstedt
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sv. Hanstedt. Endlich: Nach langer Zwangspause können die Hanstedter Schützen ihr Vereinsleben wieder langsam hochfahren. Das Schützenfest muss dieses Jahr zwar erneut ausfallen, dafür findet seit einigen Monaten wieder das Übungsschießen statt, die Schützen konnten kürzlich zur Kranzniederlegung zusammenkommen und Präsident Peter Ehrhorn hofft nun darauf, das traditionelle Schlussschießen im Herbst durchführen zu können.

Das Hanstedter Königshaus bleibt nun schon das dritte Jahr im Amt (v. li.): Adjutant Thomas Scharf mit Ehefrau Christel, König Rüdiger Albers mit Gattin Magreta, Adjutant Bernd Schröder mit Frau Birgit und Adjutant Gunnar Hofmeister | Foto: Ines Westphalen
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Austritte musste der Schützenverein während der Pandemie nicht mehr beklagen als sonst, erzählt Ehrhorn. Es habe wie jedes Jahr die übliche Menge an Austritten gegeben, sodass der Verein aktuell aus rund 300 Mitgliedern besteht. Dennoch ist die Zwangspause nicht spurlos am Verein vorübergegangen. Üblicherweise können die Schützen nämlich genauso viele neue Mitglieder begrüßen, wie sie alte Freunde verabschieden. Wegen abgesagter Schützenfeste und der langen Pausen beim Übungsschießen war das nun nicht möglich. "Da geht es uns wie vielen anderen Vereinen auch", sagt Ehrhorn. Das sei besonders schade, wollte der Verein doch eigentlich schon seit vergangenem Jahr die Jugendabteilung ausbauen.
Trotz der Schwierigkeiten bleibt Ehrhorn aber optimistisch, dass der Verein einen Neustart ins Schützenwesen findet. Er hofft, im nächsten Jahr wieder ohne schlechtes Gewissen ein Schützenfest, Pokalschießen und Rundenwettbewerbe durchführen zu können.

Zurück an den Schießstand

Die Hanstedter Schützen können seit Anfang Juni endlich wieder am Übungsstand schießen - hier ist zum Glück genug Platz | Foto: Peter Ehrhorn
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Seit Anfang Juni sind die Hanstedter Schützen nach monatelanger Zwangspause wieder im aktiven Schießbetrieb. Beim Erstellen des Hygieneplans war hier besonders von Vorteil, dass die Hanstedter Schützen fast alle eine eigene Waffe besitzen, die somit nicht andauernd zur Weitergabe desinfiziert werden muss. Zudem bietet der Schießstand ausreichend Platz, um Abstand zu halten. Die Schützen treffen sich jeden Mittwoch um 19 Uhr, die Jugendlichen bereits um 18 Uhr und jeden ersten Mittwoch im Monat kommen die Schützen zusätzlich zum Schießen, Klönen und Spielen zusammen.
Noch vor den traditionellen Schützen konnte die Bogengruppe dank der Außenübungsfläche und der engagierten Abteilungsleiter schon im Mai unter Einhaltung der Corona-Regeln wieder ihren Schießbetrieb aufnehmen. Hier treffen sich jeden Dienstag rund 20 Jugendliche um 18.30 Uhr und rund 15 aktive Erwachsene ab 19.15 Uhr zum Schießen. Wer Lust und Laune hat, kann auch donnerstags um 19.15 Uhr trainieren. Neue Mitglieder sind dabei immer gerne gesehen.
Wer sich für den Schieß- oder Bogensport interessiert, findet alle wichtigen Informationen unter www.sv-hanstedt.de.

Schütze Philipp Jurascheck trainiert mit der Luftpistole | Foto: Peter Ehrhorn
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Auch in dieser Zeit werden die Traditionen bewahrt

Auch wenn das Vereinsleben mit all seinen Veranstaltungen und geselligen Übungsabenden in den vergangenen zwei Jahren wegen der Pandemie ruhen musste, so wahrten die Hanstedter Schützen dennoch eine ihrer wichtigsten und ältesten Traditionen: die Kranzniederlegung am Ehrenmal in der Hanstedter Dorfmitte.

Präsident Peter Ehrhorn gedenkt der Gefallenen | Foto: Schützenverein Hanstedt
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Wie jedes Jahr trafen sich die Schützen Mitte Juli, dieses wie auch vergangenes Jahr nur mit einer kleinen Abordnung, um der gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege zu gedenken.
Im Anschluss an die Kranzniederlegung kamen die Schützen zu einem kleinen Grillabend und gemeinsamen Klönen zusammen. Gerade das zwanglose Miteinander habe den Mitgliedern während der langen Pause am meisten gefehlt, erzählt Präsident Peter Ehrhorn. Sich nach dem Übungsschießen und auf Veranstaltungen zusammenzusetzen, zu reden oder einfach nur miteinander Fußball zu schauen - diese Gemeinschaft mache den Schützenverein aus. "Aber wir kommen so langsam wieder dahin", sagt Ehrhorn.

Redakteur:

Svenja Adamski aus Buchholz

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