Endlich: Ersatz nach 22 Jahren

Freuen sich über das neue Fahrzeug: Günter Rühe (in der Fahrerkabine) mit den Feuerschutz-Ausschussmitglied Günter von Weeren (v. li.), Julian Reinsberg (Polizeidirektion Lüneburg, Ortsbrandmeister Thorsten Meyer, Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus und Samtgemeinde-Brandmeister Arne Behrens
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  • Freuen sich über das neue Fahrzeug: Günter Rühe (in der Fahrerkabine) mit den Feuerschutz-Ausschussmitglied Günter von Weeren (v. li.), Julian Reinsberg (Polizeidirektion Lüneburg, Ortsbrandmeister Thorsten Meyer, Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus und Samtgemeinde-Brandmeister Arne Behrens
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Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Evendorf freuen sich über neues Einsatzfahrzeug „SW KatS“.

mum. Evendorf. Nach 22 Jahren im Dienst der Feuerwehr Evendorf wurde jetzt das Löschgruppenfahrzeug LF 16 TS außer Dienst gestellt. Es war bereits damals gebraucht von der Feuerwehr Cadenberge übernommen worden. Zunächst war der Bund Eigentümer des Löschfahrzeugs. 2010 war es an die Feuerwehr der Samtgemeinde Hanstedt übergeben worden. Nun geht der „Mercedes-Rundhauber“ in den wohlverdienten Ruhestand.
Zur feierlichen Übergabe des neuen Einsatzfahrzeuges mit der Bezeichnung „SW KatS“ hattte die Feuerwehr Evendorf jetzt ins Schützenhaus eingeladen.
Ortsbrandmeister Thorsten Meyer begrüßte außer vielen Kameraden anderer Wehren noch Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus, zahlreiche Mitglieder des Rates sowie viele interessierte Bürger. Muus überbrachte den Gruß des Feuerschutzausschusses und der Ratsmitglieder. Laut Muus werde das Auto mit 110.000 Euro vom Land Niedersachsen gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 175.000 Euro. Schließlich erfolgte die symbolische Schlüsselübergabe an Gemeindebrandmeister Arne Behrens. „In meiner Funktion zwei Feuerwehrgroßfahrzeuge innerhalb kurzer Zeit in Dienst stellen zu können, macht mich stolz“, so Behrens.
Dieses Fahrzeug werde die Feuerwehr der Samtgemeinde Hanstedt weiter stärken. Dann übergab er den Schlüssel an Meyer.
Im Vergleich zu seinem Vorgänger stehen jetzt mit 2.000 Meter dreimal so viele B-Schläuche zur Verfügung. Die Schläuche sind in vier Rollcontainern untergebracht. Das Verlegen der Schläuche ist auch während der Fahrt möglich. Die Beladung der einzelnen Module erfolgt über eine Ladebordwand mit 1.500 Kilogramm Hubkraft. Eine neue Feuerlöschpumpe (PFPN 10-1500) ist hinzugekommen. Ein fünfter Rollcontainer „Beleuchtung“, eine Multifunktionsleiter und ein Faltbehälter mit 5.000 Liter Fassungsvermögen werden ebenfalls mitgeführt. Außer der Normbeladung, ist auf Wunsch der Ortswehr Evendorf ein Lichtmast mit LED-Beleuchtung sowie vier Atemschutzgeräte mit ins Fahrzeug integriert worden. „Teilweise konnten Geräte vom Vorgängerfahrzeug übernommen werden“, so Meyer. Das 14-Tonnen-Fahrgestell verfügt über ein Automatikgetriebe und eine Staffelkabine mit sieben Sitzplätzen. „Zusammen mit dem TLF-W und dem SW KatS ist die Feuerwehr Evendorf für die Zukunft gut aufgestellt“, so der Ortsbrandmeister.

Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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