Jugendzentrum bekommt einen Neubau

Das Innere des neuen Jugendzentrums. Der Kubus kann für Veranstaltungen genutzt werden.
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Auch die Harsefelder Pfadfinder, Spielleute und Kita-Kinder erhalten ein neues Dach über den Kopf.

Diese Schule besuchen Kinder und Jugendliche ausnahmsweise gern: In der alten Schule an der Schulstraße findet nämlich kein Unterricht statt, sondern es wird Jugendarbeit betrieben. Und das seit vielen Jahren. Im Nebengebäude halten die Pfadfinder ihre Gruppenstunden ab und die Mitglieder des Spielmannszuges bekommen die Flötentöne beigebracht. Der erste Stock des Hauptgebäudes dient als Jugendzentrum und ist Heimat von sieben Schülerbands, die dort einen Übungsraum haben. Außerdem ist im Erdgeschoss seit ein paar Monaten wieder eine Kita untergebracht. Das alles wird spätestens Ende des Jahres vorbei sein. Der Plan der Rotenburger Werke, auf dem Gelände eine Behinderten-Wohnstätte zu bauen, nimmt immer konkretere Gestalt an.
Wie berichtet, will die diakonische Einrichtung in Harsefeld ein Wohnprojekt für 24 Erwachsene mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung umsetzen. Die Lage des gemeindeeigenen Schulgrundstücks ist aus Sicht der Rotenburger Werke ideal für ein solches Projekt. Doch wohin mit den Gruppen, die bislang dort untergebracht sind? Diese Frage ist nun weitgehend beantwortet: Das Jugendzentrum erhält einen Neubau in der Jahnstraße und der Spielmannszug wird im Obergeschoss der Behinderten-Einrichtung ein neues Domizil finden. Entsprechende Beschlüsse fasste jetzt der Jugend- und Kulturausschuss.
Eine breite Zustimmung bei den Politikern fand der Entwurf für das neue Jugendzentrum, den der Harsefelder Architekt Hans-Jürgen Peter im Ausschuss vorstellte. Herzstück des rund 330 Quadratmeter Nutzfläche umfassenden Gebäudes wird ein schräg verlaufender Kubus mit Glasfenstern sein: Der gläserne Würfel ist so gestaltet, dass er sich gleichermaßen für Vorträge und Feten eignet. Die Kosten beziffert Peter auf knapp 600.000 Euro.
Für den etwa 120 Quadratmeter großen Raum der Spielleute will die Gemeinde den Rotenberger Werken einen Baukosten-Zuschuss in Höhe von 120.000 Euro geben. Damit die Musikanten genug Platz haben, sollen in dem Gebäude weitere 200 Quadratmeter angemietet werden.
Eine Lösung soll bis zum Sommer auch für die Kita gefunden werden, versprach Gemeindedirektor Rainer Schlichtmann auf der Ausschuss-Sitzung. Eine besorgte Mutter hatte bei der Bürgerfragestunde nachgehakt. Nach WOCHENBLATT-Informationen beabsichtigt die Verwaltung, Klassenräume in der Grundschule am Feldbusch für die Nutzung als Kita umzubauen.
Ebenfalls in trockenen Tüchern scheint die künftige Unterbringung der Pfadfinder zu sein. Sie werden voraussichtlich im Schulzentrum einen ansonsten leerstehenden Trakt erhalten. Der Wunsch der Pfadis, über eine eigene Küche und Sanitärräume zu verfügen, soll erfüllt werden. Dafür wird ein Anbau errichtet.
Für die Finanzierung der Neu- und Umbaumaßnahmen (ohne Kita) werden für 2013 und 2014 Investitionen in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro eingeplant. Rund zwei Drittel der Kosten sind durch Zuschüsse und den Verkaufserlös für die alte Schule (jeweils ca. 500.000 Euro) gedeckt.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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