Jesteburger können sich um die Finanzierung von Projekten bewerben
Das Engagement der Bürger stärken

Diese Jury entscheidet über die Verwendung der Mittel (v. li.): Miriam Mewes (BauBeCon Sanierungsträger GmbH), Stefanie Lang (Jury), Gemeindedirektor und Kämmerer Henning Oertzen, Heidi Seekamp (Jury), Michael Schröder (Jury), Cornelia Salje (Jury), Petra Bammann (Ortskernmanagement) und Stefan Ilk (Jury)
  • Diese Jury entscheidet über die Verwendung der Mittel (v. li.): Miriam Mewes (BauBeCon Sanierungsträger GmbH), Stefanie Lang (Jury), Gemeindedirektor und Kämmerer Henning Oertzen, Heidi Seekamp (Jury), Michael Schröder (Jury), Cornelia Salje (Jury), Petra Bammann (Ortskernmanagement) und Stefan Ilk (Jury)
  • Foto: Gemeinde Jesteburg
  • hochgeladen von Anke Settekorn

mum. Jesteburg. Das sind gute Nachrichten: Das Städtebauförderungsprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" ermöglicht im Jesteburger "Sanierungsgebiet Ortskern" den Einsatz von Fördermitteln im Rahmen eines Verfügungsfonds zur stärkeren Beteiligung und Mitwirkung von Bürgern. "Die Gemeinde möchte damit das bürgerschaftliche Engagement unterstützen und zur Stärkung von Kooperationen unterschiedlicher lokaler Akteure und Gruppen beitragen", sagt Gemeindedirektor Henning Oertzen. "Ihre Ideen sind gefragt, um den Ortskern zu beleben und zu gestalten."
Bundes- und Landesmittel ermöglichen der Gemeinde seit Aufnahme in das Programm 2016 umfangreiche Investitionen im Jesteburger Ortskern. Als wichtige Sanierungsziele für den Jesteburger Ortskern sind insbesondere die Aufwertung des öffentlichen Raums vor allem im Bereich der Hauptstraße, die Sanierung und Modernisierung von ortsbildprägenden Gebäuden sowie die Behebung funktionaler Mängel des Straßenraumes anzugehen, so Oertzen. Über den neu eingesetzten Verfügungsfonds von 10.000 Euro - erstmals für 2019 eingestellt - besteht somit eine weitere Möglichkeit, privat-öffentliche Maßnahmen finanziell unterstützen zu lassen.
Mit Hilfe des Verfügungsfonds können kleinere Maßnahmen und Aktionen angestoßen und umgesetzt werden. Diese müssen dem Ziel der Stärkung des Ortskerns dienen, innerhalb des "Sanierungsgebiets Ortskern" ihre Wirkung entfalten und dürfen nicht nur einzelnen Personen zugutekommen. Die Gelder setzen sich aus privaten und öffentlichen Mitteln zusammen. Die Finanzierung des Fonds muss zu 50 Prozent aus privaten Mitteln erfolgen. Dieser Anteil kann aus der Wirtschaft, von Grundstücks- und Immobilieneigentümern oder engagierten Privatpersonen akquiriert werden.
Beispiele für genehmigungsfähige Maßnahmen sind die Neugestaltungen von Straßen und Plätzen (Beleuchtung, Möblierung oder Kunst), Öffentlichkeitsarbeit, Gestaltungsberatung oder Workshops im Rahmen einer Umgestaltungsmaßnahme, Standortwerbung, Projekt-Internetauftritt oder Corporate Design. Der übrige Anteil von 50 Prozent kommt aus Mitteln der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Kommunen.
Die Entscheidung über die Verwendung der Gelder erfolgt durch ein lokales Gremium, das sich aus Anwohnern, Vertretern von Vereinen, Organisationen sowie engagierten Gruppen zusammensetzt. Der Gemeinderat hat für die Aufgabe fünf Freiwillige ausgewählt - das sind Stefanie Lang, Heidi Seekamp, Michael Schröder, Cornelia Salje und Stefan Ilk. Wer sich mit einem Projekt bewerben möchte, wird gebeten, seinen Antrag schriftlich bei der Gemeinde Jesteburg einzureichen. Den Unterlagen müssen die zu erwartenden Kosten (etwa Angebote) beiliegen. Formulare und weitergehende Informationen zum "Sanierungsgebiet" und zum Verfügungsfonds gibt es unter www.jesteburg-im-kern.de. Weitere Auskünfte erteilt Claudia von Ascheraden unter der Rufnummer 04183 - 974719 oder via E-Mail an c.ascheraden@lkharburg.de.
Sämtliche Maßnahmen müssen mit der Gemeinde Jesteburg abgestimmt werden. Mit der Umsetzung darf erst nach der Bewilligung begonnen werden. Vorhaben, die ausschließlich der Gewinnerzielung dienen, werden nicht gefördert. Unterlagen jetzt einreichen

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