Jesteburg: Museumsscheune eröffnet
So lebte und arbeitete man auf dem Land
- Haben ein Jahr lang gewerkelt und vorbereitet: Klaus Voss, Hermann Sander, Klaus Peter Beneke, Manfred Backenköhler, Joachim Maack, Sbigniew Szlykowicz vom Arbeitskreis für Heimatpflege
- Foto: Dieter Maretzki
- hochgeladen von Gabriele Poepleu
Die neue Museumsscheune auf dem Lohof ist fertig: Nach einem Jahr Eigenarbeit der Mitglieder konnte der Verein für Heimatkunde mit einem Teil der früheren Ausstellungsstücke und vielen Bildern in die neu hergerichteten Räume am Lohof umziehen.
Am vergangenen Wochenende konnten erstmals Besucher die neuen Räume besichtigen. Dort sind wieder historische Fotos und Arbeitsgeräte aus alten Handwerksberufen und der Landwirtschaft zu sehen. Die Ausstellungsstücke stammen alle aus dem Großraum Jesteburg, Lüllau, Itzenbüttel und Reindorf.
Der Umzug war nötig geworden, weil die alte Museumsscheune neben dem Weinlokal Destino auf Meyers Hof in der Brückenstraße nicht mehr zur Verfügung steht: Der Pachtvertrag war 2025 ausgelaufen und nicht verlängert worden, verkaufen wollte die Eigentümerin ebenfalls nicht und die Scheune hätte vermutlich außerdem aufwändig saniert werden müssen.
Die Museumsscheune ist von Juni bis Anfang September jeweils sonntags von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Sie ist auf dem Hofgelände des Lohofs direkt am Ausgangspunkt zum Märchenwanderweg zu finden.
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