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Jesteburger Freibad gerettet
Über 750.000 Euro Förderunng aus "Sportmilliarde" zugesichert

Gute Nachrichten aus Berlin: Der Förderantrag der Gemeinde Jesteburg, der im Eilverfahren mit vereinten Kräften aus Verwaltung, Politik und Förderverin Ende vergangenen Jahres eingereicht worden war, wurde nun im Haushaltsausschuss des Bundestages positiv beschieden.

Der Bund unterstützt mit mehr als einer Million Euro aus der sogenannten „Sportmilliarde“ die Sanierung von zwei Sportanlagen im Landkreis Harburg - zum einen die Sportfreianlage in Seevetal-Meckelfeld und zum anderen mit 761.524,26 Euro das Freibad in Jesteburg. Der Antrag wurde somit im vollen Umfang berücksichtigt unter der Bedingung, dass die Gemeinde sich mit 25 Prozent der Gesamtkosten für die Sanierung beteiligt. Diese kommen nicht nur der Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit zugute, sondern sind auch Voraussetzung dafür, dass der Betrieb überhaupt längerfristig aufrechterhalten werden kann.

"Wir gehen davon aus, dass das Bad 2027 geschlossen werden muss, bis es ein Jahr später frisch saniert wiedereröffnen kann. Aber diese Kröte schlucken wir gerne und freuen uns riesig über die Förderung", zeigt sich Maren Warnecke als 1. Vorsitzende des Fördervereins begeistert.

Ein weiterer kreativer Ansatz, der helfen soll, mögliche drohende Schließungen des Bades während der Saison aus Personalmangelgründen zu vermeiden, wurde bereits erfolgreich umgesetzt: Einem Aufruf, sich ehrenamtlich als Badeaufsicht und Rettungsschwimmer der Gemeinde anzubieten und damit das angestellte Badteam bei Engpässen zu unterstützen, sind insgesamt neun Vereinsmitglieder gefolgt. Der Förderverein hat die Kosten der Ausbildung zum Rettungsschwimmer (Silber) bei der DLRG Buchholz übernommen und so wurden sechs Ehrenamtler frisch geschult und auf die Saison 2026 vorbereitet. Weitere drei Freiwillige mit aktuellen Qualifikationen haben sich ebenfalls bereiterklärt. "Wir sind sehr stolz, dass so viele der Idee gefolgt sind und diese großartige Bereitschaft zu helfen beweisen - keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Zeit", bekräftigt Warnecke.

Da der Förderverein einige attraktive Sonderveranstaltungen in der laufenden Saison plant und das Badteam nicht zu stark dadurch belastet werden kann, stellt sich der Pool von ehrenamtlichen Rettungsschwimmern auch für diese Aufgabe zur Verfügung.

Auch die Einführung von Frühschwimmen für Vereinsmitglieder steht auf dem Plan ebenso wie die Organisation und Durchführung von Kinderschwimmkursen. Aktuelles gibt der Verein auf Social-Media-Kanälen bekannt sowie auf www.freibad-jesteburg.de/. Fragen und Anregungen werden gerne unter der E-Mail-Adresse info@freibad-jesteburg.de entgegengenommen.

Redakteur:

Heidi Goch-Lange aus Buchholz

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