Tod der kleinen Aaya (11): Prozess wegen Totschlag gegen Bruder beginnt

Nachbarn legten Blumen in Gedenken an die getötete Aaya vor die Haustür in Neu Wulmstorf
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bc. Stade/Neu Wulmstorf. Warum musste die kleine Aaya (11) sterben? Diese Frage soll ab Montag, 25. August, (9.15 Uhr) vor der 2. Großen Jugendstrafkammer am Landgericht Stade geklärt werden. Dann beginnt die Hauptverhandlung gegen den 19-jährigen Bruder von Aaya.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Er soll am 21. März dieses Jahres seine Schwester getötet und anschließend in einem Müllsack im Gartenschuppen auf dem elterlichen Wohngrundstück in Neu Wulmstorf versteckt haben.

Der Angeklagte, der seit dem 22. März in Untersuchungshaft sitzt, schweigt zu den Vorwürfen. Die Kammer hat zunächst zehn Verhandlungstermine anberaumt. Weiter geht es am Mittwoch, 27. August, um 14 Uhr.

Dem jungen Mann drohen nach Jugendstrafrecht eine Verurteilung bis zu zehn Jahre Gefängnis. Theoretisch wäre auch eine Verurteilung nach Erwachsenenstrafrecht denkbar. Dann ist eine lebenslange Freiheitsstrafe möglich.

Nach unbestätigten Informationen könnte dem Tötungsdelikt ein Familienkonflikt zugrunde liegen.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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