SPD Neu Wulmstorf: "Altglascontainer sind keine Mülldeponien"
Müllproblem angehen

Sogar Möbel wurden an dem Glascontainern abgestellt und müssen letztlich auf Kosten der Steuerzahler entsorgt werden Fotos: SPD
2Bilder
  • Sogar Möbel wurden an dem Glascontainern abgestellt und müssen letztlich auf Kosten der Steuerzahler entsorgt werden Fotos: SPD
  • hochgeladen von Susanne Laudien

sla. Neu Wulmstorf. In der Gemeinde Neu Wulmstorf wurde kürzlich illegal abgelegter Sperr- und Hausmüll an den Glascontainern in der Königsberger Straße entdeckt und schließlich beseitigt. Bereits am nächsten Tag lag dort erneut Müll.
Jetzt will die Neu Wulmstorfer SPD konsequent durchgreifen: „Wir wollen uns mit diesem Zustand nicht abfinden, aber ganz klar geht es auch nicht um eine reine Problemverschiebung in unsere Wälder“, so Christa Beyer, Sprecherin der SPD im Ausschuss für Umwelt und Klima.
Sperr- und Hausmüll, Säcke, Schrott und vieles mehr verunstalten in Neu Wulmstorf und auch in anderen Orten in der Umgebung die Flächen rund um Altglascontainer. Die Situation verschärft sich zunehmend - und gefährdet teils auch die Verkehrssicherheit, erzeugt zusätzliche Kosten und beeinträchtigt das Erscheinungsbild. Die Stellplätze für die Aufstellung der Wertstoffbehälter für das Duale System Deutschland (DSD) werden im Übrigen von den Gemeinden und privaten Grundeigentümern bereitgestellt.
Die SPD-Kreistagsfraktion hat jetzt einen umfangreichen Fragenkatalog an die Kreisverwaltung gesendet und will das Thema grundsätzlich anpacken. Mit den gewonnenen Erkenntnissen soll ein verbessertes Konzept aufgestellt werden.
Das Ziel ist es, die Ablage von Sperrmüll und Abfall an den Wertstoffbehältern zu vermeiden, diese aber gleichzeitig nicht auf Kosten der Natur in die Wälder zu verschieben.
„Das Verhalten weniger auf Kosten der Allgemeinheit, im Besonderen der Verkehrssicherheit und der Umwelt, ist schlichtweg eine Sauerei,“ bringt es Tobias Handtke, SPD-Fraktionsvorsitzender in Neu Wulmstorf, auf den Punkt.
"Wie verfahren andere Landkreise, Städte und Gemeinden und welche Erfahrungen hat man in der Vergangenheit mit den verschiedenen Standorten, an der Straße oder bei Supermärkten, gewonnen, die uns dabei behilflich sein können, den Verursachern keine Möglichkeit zur illegalen Müllentsorgung zu geben. Nichts dagegen zu unternehmen, darf keine Option sein“, sagt Handtke.

Sogar Möbel wurden an dem Glascontainern abgestellt und müssen letztlich auf Kosten der Steuerzahler entsorgt werden Fotos: SPD
Kein schönes Bild, aber immer häufiger zu sehen: Illegal entsorgter Müll neben Altglas- und Papiercontainern
Redakteur:

Susanne Laudien aus Buxtehude

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Stellen Sie kreiszeitung-wochenblatt.de als bevorzugte Quelle bei Google ein!

Dadurch werden Ihnen wichtige Neuigkeiten aus der Region ab sofort automatisch weiter oben angezeigt.

Jetzt als bevorzugte Quelle bei Google hinzufügen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.