Chaos nach Lkw-Unfall
Reifenplatzer führt zu schwerem Unfall – Milchlaster kippt auf A261 um
- Der mit Milch beladene Lastzug war infolge eines Reifenplatzers im Bereich der Auffahrtsrampe zur A7 von der Fahrbahn abgekommen
- Foto: FF Leversen-Sieversen
- hochgeladen von Julia Paepcke
Ein schwerer Lastwagenunfall hat am Sonntagmorgen, 21. Juni, im Dreieck Hamburg-Südwest für eine Vollsperrung der Autobahn 261 und stundenlange Verkehrsbehinderungen gesorgt. Gegen 9.33 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Leversen-Sieversen, Tötensen und Rade sowie der stellvertretende Gemeindebrandmeister Rosengarten zu dem Einsatz alarmiert. Gemeldet worden war ein verunglücktes Lkw-Gespann mit einer eingeklemmten Person.
Nach ersten Erkenntnissen war ein mit Milch beladener Lastzug infolge eines Reifenplatzers im Bereich der Auffahrtsrampe zur Autobahn 7 von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug prallte gegen die Leitplanke, kippte quer über die Fahrbahn und blockierte die Autobahn 261 in Fahrtrichtung Nord vollständig. Die geladene Milch lief über die Böschung und gelangte auf den Seitenstreifen der darunter verlaufenden Autobahn 7.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatten Ersthelfer den Fahrer bereits aus dem Führerhaus befreit. Die Feuerwehr übernahm die medizinische Erstversorgung des Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Anschließend wurde der Fahrer in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Gleichzeitig sicherten die Feuerwehrkräfte die Unfallstelle gegen Brandgefahren ab und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf.
Da sich der Unfallort auf Hamburger Stadtgebiet befand, wurde zusätzlich die Berufsfeuerwehr Hamburg alarmiert. Nach einer Abstimmung zwischen den Einsatzleitungen rückten der Hamburger C-Dienst sowie ein Löschzug zur Unterstützung an. Die weitere Bergung des umgestürzten Lastwagens übernahm die Technik- und Umweltwache der Feuerwehr Hamburg mit einem Feuerwehrkran.
Für die niedersächsischen Feuerwehren endete der Einsatz nach knapp zwei Stunden um 11.30 Uhr. Die Autobahnpolizei, die Feuerwehr Hamburg und weitere Bergungsdienste blieben noch über viele Stunden vor Ort. Die Bergungsarbeiten dauerten rund 12 Stunden an. Durch die Vollsperrung musste der Verkehr über umliegende Ortschaften umgeleitet werden. Auf den dörflichen Straßen kam es dadurch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus.
Redakteur:Julia Paepcke aus Buchholz |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.