Hafenmauer erhält kunstvolles Graffiti
Die elf Meter lange und zwei Meter hohe Betonwand am Freiburger Hafen soll künstlerisch gestaltet werden. Im Mai wird die Wand mit einem ganz besonderen Graffiti besprüht. Das Motiv wurde kürlich der Öffentlichkeit präsentiert.
Das geplante Graffiti greift die Vielfalt der Region auf: Es spiegelt die Motivation und Dynamik der Menschen wider, die sich am Antrag beteiligt haben, und verbindet zahlreiche Facetten des Ortes zu einem Gesamtbild. Entstanden ist das Motiv im Rahmen von Workshops aus den Antworten auf die Frage „Was finde ich an Freiburg toll?“.
So finden sich darin historische Bezüge wie die im Wappen verewigte, längst verschwundene Burg als Symbol für die fast 1.000-jährige Geschichte des Fleckens. Auch das heutige Ortsbild wird aufgegriffen – geprägt von denkmalgeschützten Gebäuden rund um die St.-Wulphardi-Kirche sowie den Erinnerungen an Sturmfluten, denen heute moderne Schutzanlagen entgegenstehen.
Gleichzeitig zeigt das Kunstwerk das lebendige Freiburg von heute: Radfahrer in der weiten Landschaft, Windräder als Zeichen für den Wandel hin zu erneuerbaren Energien und beliebte Trauorte, die für besondere Lebensmomente stehen. Maritime Elemente wie Börteboot und Segelschiff sowie markante Bauwerke wie Radarturm und Kirche unterstreichen die enge Verbindung zur Elbe.
Auch die Umgebung wird sichtbar: die vorbeiziehenden Schiffe, das weite Land Kehdingen mit seiner Pferdezucht und das bedeutende Vogelzuggebiet, das Naturfreunde aus aller Welt anzieht.
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