Fertigstellung des Himmelpfortener Grundschul-Anbaus verzögert sich
- So wird der Neubau nach Fertigstellung aussehen
- Foto: Kümper+Schwarze
- hochgeladen von Stephanie Bargmann
Eigentlich sollte zum Beginn des neuen Schuljahres Mitte August der Anbau an die Grundschule Himmelpforten in Betrieb genommen werden. Wie geplant klappt das allerdings nicht. "Wegen des harten Winters verzögert sich die Fertigstellung um zirka sechs Wochen", sagt Holger Falcke, Bürgermeister der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, die Trägerin der Schule ist. "Der Neubau mit Mensa wird voraussichtlich zu den Herbstferien im Oktober fertig." In der Übergangszeit wird eine provisorische Mensa im Westtrakt der Schule als Mensa genutzt.
Das Bauprojekt wird im ÖPP-Verfahren realisiert. Zum ersten Mal hat die Kommune diesen Weg einer öffentlich-privaten Partnerschaft gewählt. Bei einem ÖPP-Verfahren arbeiten die öffentliche Hand und ein privates Unternehmen langfristig zusammen, um ein Bauprojekt zu planen, zu finanzieren, umzusetzen und gegebenenfalls auch zu betreiben. Rund 6,4 Millionen Euro investiert die Samtgemeinde in den Neubau, hinzu kommen Planungs- und Nebenkosten. Finanziert wird das Projekt u.a. mit Fördermitteln aus dem Bundesprogramm KIP III und durch den Landkreis Stade. Die Samtgemeinde ist Eigentümerin des Neubaus.
An der Grundschule entsteht ein zweigeschossiger Neubau mit Räumen für Unterricht, Betreuung und Freizeit. Dort befinden sich u.a. eine Mensa mit Küche und Terrasse, vier Klassenräume sowie Differenzierungs-, Werk- und Musikräume. Dank Photovoltaikanlage, Fußbodenheizung, Aufzug, Wärmetauschern und großen Fensterflächen wird der Bau besonders nachhaltig und energieeffizient sein. Erst nach der Fertigstellung wird der marode westliche Pavillon abgerissen, sodass keine Ausweichcontainer benötigt werden.
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