Handel verbindet die Welt

Viele faire Produkte aus aller Welt gibt es im Weltladen in Himmelpforten zu entdecken
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Weltladen Himmelpforten fördert faire Arbeitsbedingungen / Internationale Produkte im Sortiment

sc. Himmelpforten. Einmal rund um die Welt - das ist beim Weltladen in Himmelpforten ganz einfach ohne große Flugreisen möglich. In der Bahnhofstraße 10 bietet das Weltladen-Projekt der Kirchengemeinde Himmelpforten viele verschiedene Produkte zur Förderung des Friedens und des fairen Handels an. 
1992 gründeten fünf Himmelpfortener, unter ihnen der damalige Pastor Udo Garve und Karin Diestel-Meyer, die bis heute aktiv dabei ist, den Weltladen - damals noch im Gemeindehaus. 1997 zog der Laden dann an den jetzigen Standort, berichtet Diestel-Meyer und erzählt von den Anfängen des Weltladens. "Der Ursprung kommt aus der Friedensbewegung der 1980er Jahre." Die Bewegung fand auch in Himmelpforten Anklang und auf dem Weihnachtsmarkt an der Kirche bot Pastor Garve einen Stand mit Weltladen-Produkten an. Da den Gründungsmitgliedern der einmal jährlich stattfindende Weltladenstand nicht ausreichte, gründeten sie den permanenten Laden. Die Idee hinter dem ganzen Konzept ist einfach: "Länder, die miteinander handeln, bekriegen sich nicht", so Diestel-Meyer. Doch da es auch genug Handel mit Ausbeutung der Arbeiter weltweit gibt, setzt sich der Weltladen für einen fairen Warenaustausch mit fairer Bezahlung und fairen Arbeiterbedingungen ein. "Handel ist wichtig und hält die Welt zusammen." Keine Kinderarbeit, eine Sozial- und Krankenversicherung und Kinder, die zur Schule gehen, sind wichtige Bedingungen für den Erwerb und den späteren Verkauf von den weltweiten Produkten des Himmelpfortener Weltladens. Deswegen versuche der Weltladen, Artikel und Lebensmittel aus Ländern zu finden, die sich an diese Bedingungen halten, so Diestel-Meyer weiter. Die meisten Waren kommen aus Asien, Südamerika und Indien. Aber auch einzelne Produkte aus Europa sind im Sortiment. 

Zudem unterstützt der Weltladen mit Spenden ein Frauenprojekt in Indien und kauft, nur mit Nachweis der Weltladen-Kriterien, kleine Einzelprojekte von Privatpersonen ab. Aktuell zum Beispiel Stoffe und genähte Kleidung aus Kenia, die eine Ärztin den dortigen Arbeiterinnen abgekauft hat, und informiert über diese Frauen. 
Praktisches für den Haushalt, Deko- und Geschenkartikel sowie Tee, Kaffee, Schokolade und andere Süßigkeiten hat der Weltladen im Angebot. Besonders für Feiertage, Konfirmationen oder andere festliche Angelegenheiten gibt es viele schöne kleine Dinge zum Verschenken im Weltladen zu finden. 
Elf Mitarbeiterinnen sind momentan ehrenamtlich für den Laden tätig. Öffnungszeiten sind Mittwoch bis Samstag von jeweils 10 bis 12 Uhr sowie Mittwoch bis Freitag von 15 bis 18 Uhr.

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