Lothar Wille aus Himmelpforten hat den Ratsvorsitz

Samtgemeinde-Bürgermeister Holger Falcke (2. v. li.) mit Spitzenvertretern des neuen Rates (v. li.): Rainer Jürgens (FWG), Kirsten Stüven-Diercks (CDU), Ratsvorsitzender Lothar Wille (SPD), Matthias Wolff (CDU) und Bernd Reimers (SPD)
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Erste Sitzung des neuen Samtgemeinderates / Ratssaal-Sanierung bereitet "einen Haufen Arbeit"

tp. Oldendorf-Himmelpforten. Einträchtig verlief am Dienstagabend die konstituierende Sitzung des Rates der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten. Auf ihrer ersten Sitzung nach der Kommunalwahl fassten die Lokalpolitiker durchweg einstimmige Beschlüsse. Der angesehene Ex-Bürgermeister von Himmelpforten und Lehrer im Ruhestand, Lothar Wille (SPD), wurde zum Ratsvorsitzenden gewählt. Vize-Vorsitzende ist eine Neue: CDU-Ratsfrau Kirsten Stüven-Diercks aus Breitenwisch. Die Groß- und Außenhandelskauffrau und Vereinsvorsitzende des "Tanzkreises Engelschoff" war am 11. September mit einem hohen Wählerstimmenanteil in das Gremium eingezogen.

Ehrenamtliche Vertreter des Samtgemeinde-Bürgermeisters Holger Falcke, der traditionsbewusst sämtliche neue Ratsleute per Handschlag verpflichtete, sind Rainer Jürgens, Matthias Wolff (beide CDU) und Bernd Reimers (SPD).
Die großen Fraktionen CDU und SPD setzen politisch die Kooperation fort - ohne formal eine Gruppe zu bilden.

Die Fraktionen teilten sichdie Vorsitze der sieben Fachausschüsse auf: Planung und Infrastruktur (Heide von Limburg, CDU), Finanzen, Wirtschaft und Personal (Carsten Raap, CDU), Feuerschutz (Uwe Uhlendorf, CDU), Schulen (Manuela Mahlke-Göhring, SPD), Sport und Soziales (Bernd Reimers, SPD), Kultur und Tourismus (Wolfgang Dipper, SPD) und Werksausschuss (Klaus-Günther Lührs, FWG).

Noch in diesem Herbst beginnen die inhaltlichen Diskussionen im neuen Gremium: Zündstoff bietet die nötige Sanierung bis hin zu einem Neubau des Ratssaals, der man aus Kostengründen seitens der FWG skeptisch gegenübersteht. Andreas Haack (FWG) erinnerte an das Sparversprechen im Zuge der Kummunalfusion. Sozialdemokrat Hans-Werner Hinck prognostizierte bezüglich des Bauvorhabens "einen Haufen Arbeit".

Mitglieder des Samtgemeindeausschuss, der Ratsbeschlüsse vorbereitet und eigene Entscheidungen trifft, sind Rainer Jürgens, Matthias Wolff und Michael Meyer (alle CDU), Bernd Reimers, Hans-Werner Hinck und Bernhard Witt (SPD) sowie Johann Schlichtmann und Andreas Haack (FWG). Ursula Männich-Polenz (Grüne) ist mit einem Grundmandat dabei.

Stärkste Fraktion im Rat ist die CDU mit zwölf Sitzen, den Vorsitz Michael Meyer, die SPD mit dem Fraktions-Chef Hans-Werner Hinck hat zehn Mandate, die Freie Wählergemeinschaft (FWG) um den Vorsitzenden Andreas Haack, Bürgermeister von Heinbockel, sechs Sitze, die Grünen um Ursula Männich-Polenz haben zwei Sitze, Einzelspieler sind Stefan Holst (Offene Liste) und Margret Mohrmann (FDP).

Samtgemeinde-Bürgermeister Holger Falcke (2. v. li.) mit Spitzenvertretern des neuen Rates (v. li.): Rainer Jürgens (FWG), Kirsten Stüven-Diercks (CDU), Ratsvorsitzender Lothar Wille (SPD), Matthias Wolff (CDU) und Bernd Reimers (SPD)
Begrüßung per Handschlag: Samtgemeinde-Chef Holger Falcke und Manuela Mahlke-Göhring
Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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