Dachstuhl zweimal in Flammen

Dichter Qualm drang aus dem Dach. Mit einem C-Strahlrohr löschten die Feuerwehrleute den Brand
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  • Dichter Qualm drang aus dem Dach. Mit einem C-Strahlrohr löschten die Feuerwehrleute den Brand
  • Foto: Matthias Köhlbrandt
  • hochgeladen von Thomas Lipinski

thl/ts. Sieversen. Zweimal innerhalb weniger Stunden mussten die Feuerwehren der Gemeinde Rosengarten am Mittwochmorgen zu einem Dachstuhlbrand an der Straße "Am Südhang" in Sieversen ausrücken. Etwa 120 Brandschützer aus neun Freiwilligen Feuerwehren waren nach Angaben von Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi an den Löscharbeiten beteiligt. Menschen wurden bei dem Feuer nicht verletzt.
Während der erste Brand vermutlich bei der Entzündung eines Außenkamins entstanden ist, ist die Ursache des zweiten Brandes noch unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Als die Feuerwehren die Brandstelle zum ersten Mal verlassen hatten, sei das Feuer vollständig gelöscht gewesen, sagt Stephan Wilhelmi. Auch eine Polizeistreife sei später noch zur Kontrolle vorbeigefahren - entdeckt hatte sie nichts.
Der erste Alarm lief am Dienstagabend gegen 19.20 Uhr auf. Die Einsatzkräfte konnten sich schon auf der Anfahrt in Richtung Brandstelle orientieren, starke Rauchentwicklung war in dem Bereich auszumachen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war der Dachstuhl an einer Seite bereits durchgebrannt, das Feuer drohte sich auf den gesamten Dachbereich auszubreiten. Unverzüglich gingen die Retter von mehreren Seiten zur Brandbekämpfung vor. Aufgrund der enormen Rauchentwicklung wurden weitere Atemschutzgeräteträger benötigt, die Feuerwehren aus Nenndorf und Vahrendorf/Sottorf wurden zusätzlich alarmiert.
Unter Anwendung von zwei C-Strahlrohren gelang es den Einsatzkräften, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Für die aufwendigen Nachlöscharbeiten mussten Teile des hartgedeckten Daches aufgenommen werden, mit Hilfe von Wärmebildkameras kontrollierten die Einsatzkräfte das gesamte Dach auf der Suche nach unentdeckten Brandnestern.
Nach etwas mehr als zwei Stunden konnten die ersten Retter aus dem Einsatz entlassen werden, für die letzten Kräfte endete der Einsatz erst kurz vor Mitternacht.
Doch die Nacht war für die Einsatzkräfte nur kurz. Gegen 3.40 Uhr stand der Dachstuhl erneut in Flammen. Wieder löschten die Retter über mehrere Stunden, doch diesmal wurde der Dachstuhl vollständig zerstört.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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