Ein Leben für die Feuerwehr

Peter Adler (Mitte) nahm die Glückwünsche von Regierungsbrandmeister Uwe Quante (li.) und Kreisbrandmeister Volker Bellmann entgegen
  • Peter Adler (Mitte) nahm die Glückwünsche von Regierungsbrandmeister Uwe Quante (li.) und Kreisbrandmeister Volker Bellmann entgegen
  • Foto: Köhlbrandt / Feuerwehr
  • hochgeladen von Anke Settekorn

Peter Adler für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt

as. Vahrendorf. Sein Leben widmet er fast ausschließlich der Feuerwehr: Peter Adler aus Vahrendorf ist jüngst für ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr mit dem Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet worden.
An der Stätte seines Wirkens und dem Beginn seiner Feuerwehrkarriere in Vahrendorf wurde Adler im Rahmen der Eröffnungsfeier des Kreiszeltlagers der Jugendfeuerwehren des Landkreises Harburg vor 1.500 Jugendlichen und Erwachsenen unter tosendem Beifall geehrt. Regierungsbrandmeister Uwe Quante, der erste Kreisrat Kai Uffelmann und Kreisbrandmeister Volker Bellmann dankten dem Jubilar für seine herausragenden Leistungen zum Wohle der Feuerwehren in Rosengarten, dem Landkreis Harburg und in ganz Niedersachsen.
Adler avancierte nach seinem Eintritt in die Feuerwehr Vahrendorf/Sottorf schnell zu einer Führungskraft. Nach Stationen als stellvertretender Ortsbrandmeister der Feuerwehr Vahrendorf/Sottorf sowie als Gemeindebrandmeister der Gemeinde Rosengarten wurde Adler 1988 zum Kreisbrandmeister des Landkreises Harburg gewählt. Auch zum Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands war er seinerzeit parallel gewählt worden.
Unter der Leitung Adlers entstand unter anderem das sogenannte Rüstwagenkonzept der Kreisfeuerwehr. Hierbei wird bei jedem Einsatz, bei dem Menschen in Zwangslagen eingeklemmt sind, automatisch ein Rüstwagen einer entsprechenden Feuerwehr mit dazu alarmiert, um so wenig Zeit wie möglich für die Rettung des Verunfallten vergehen zu lassen. Auch das Konzept der Wechselladerfahrzeuge, die erste Erweiterung der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld sowie die Beschaffung eines Mehrzweckbootes für die Kreisfeuerwehr fiel unter seine Regie.
2003 wurde Adler zum stellvertretenden Bezirksbrandmeister des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg sowie zum stellvertretenden Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen gewählt. Bis 2007 hatte er den Posten des stellvertretenden Bezirksbrandmeisters inne, dann wurde er zum Regierungsbrandmeister ernannt. Im April 2014 wurde Adler altersbedingt in den „Feuerwehr-Ruhestand“ verabschiedet. Der Feuerwehr blieb Adler trotzdem eng verbunden. Noch heute ist der Diplom-Ingenieur bei vielen Veranstaltungen als Gast dabei und brilliert mit seinem herausragenden Fachwissen.

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