Erfolgreiche Mission: Schüler aus Buchholz belegen beim bundesweiten Satelliten-Wettbewerb den vierten Platz

Das Team „InfraSat AG“ kurz vor dem Start seiner Satelliten-Mission (v. li.): Jonathan Fritsch, Mats Althaus, Physiklehrer Dr. Stefan Naler, Leonie Anders, Jan Zöllner, Matthias Nowinski und Wiebke Albers
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  • Das Team „InfraSat AG“ kurz vor dem Start seiner Satelliten-Mission (v. li.): Jonathan Fritsch, Mats Althaus, Physiklehrer Dr. Stefan Naler, Leonie Anders, Jan Zöllner, Matthias Nowinski und Wiebke Albers
  • Foto: DLR (CC BY 3.0 DE)
  • hochgeladen von Anke Settekorn

as. Buchholz. Einen Satelliten in Form einer Getränkedose haben Oberstufenschüler des Albert-Einstein-Gymnasiums (AEG) im Rahmen des „CanSat-Wettbewerbs“ entwickelt (das WOCHENBLATT berichtete). Jüngst wurde der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt initiierte Wettbewerb mit dem „launch day“, dem Start der Satelliten, beendet. Die AEG-Schüler Mats Althaus, Jonathan Fritsch, Jan Zöllner, Matthias Nowinski, Wiebke Albers und Leonie Anders vom Team „InfraSat AG“ belegten dabei im bundesweiten Wettbewerb den vierten Platz.
In den Monaten zuvor hatten die Schüler in ihrer Freizeit die Software des CanSat programmiert, diesen aus einzelnen Hardwarekomponenten und einer 3D-gedruckten Hülle zusammengesetzt und einen detaillierten Zwischen- und Abschlussbericht für die Jury verfasst. Die Mission: Nachdem der Satellit mit einer Rakete auf eine Höhe von mehreren Hundert Metern gebracht wurde, soll er während des durch einen Fallschirm abgebremsten Falls den Luftdruck und die Temperatur messen.
Dann der Praxistest: Kommt der Satellit samt Messergebnissen heil auf die Erde? Nach der Landung konnten das Team „InfraSat AG“ aufatmen: Der Flug verlief ohne Probleme und der Satellit konnte schnell gefunden werden. Trotz einiger Schwierigkeiten bei der Messung gelang es den Schülern, durch ihre aufgezeichneten Infrarotbilder und die Daten des Lagesensors den Flug des kleinen Satelliten zu rekonstruieren und einige Erkenntnisse über Druck und Infrarotstrahlung zu gewinnen.
Nach Auswertung und Präsentation stand die Siegerehrung an: Das Buchholzer Team belegte Platz vier. „Viele starke Teams haben es nicht auf das Siegertreppchen geschafft, somit ist die Enttäuschung nicht allzu groß“, sagt Leonie Anders. Die Projektgruppe wurde u.a. unterstützt von den Stadtwerken, der Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg, der Haspa Buchholz, 3D-Pictures Buchholz, printhouse Buchholz und Hörvergnügen.

Das Team „InfraSat AG“ kurz vor dem Start seiner Satelliten-Mission (v. li.): Jonathan Fritsch, Mats Althaus, Physiklehrer Dr. Stefan Naler, Leonie Anders, Jan Zöllner, Matthias Nowinski und Wiebke Albers
Stolz präsentieren Jonathan, Matthias und Wiebke den von ihnen entwickelten CanSat

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