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Grün, ländlich, familienfreundlich - Rosengarten im Jahr 2030

Viele Rosengartener wollen die Landschaftsschutzflächen erhalten | Foto: mi/archiv
  • Viele Rosengartener wollen die Landschaftsschutzflächen erhalten
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  • hochgeladen von Mitja Schrader

mi. Rosengarten. Rosengarten soll eine grüne, nicht zu dicht bevölkerte, senioren- und familienfreundliche Gemeinde mit guter Verkehrsanbindung nach Hamburg sein, so lassen sich die Ergebnisse der Workshop-Reihe „Rosengarten 2030“ zusammenfassen. Unter Moderation des PR-Büros Kontor 21 waren die Bürger aufgerufen, auf vier Veranstaltungen ihre Ideen für die Gemeindeentwicklung einzubringen.
Die wichtigste Erkenntnis für die Politik: Die Bürger in Rosengarten schätzen die ländliche Prägung der Gemeinde mit ihren historischen Dorfkernen, Feldern, Wäldern und den Landschaftsschutzgebieten. Die Bevölkerung solle demnach bis 2030 um nicht mehr als zwei Prozent anwachsen. Rund 50 Prozent der Workshopteilnehmer hatten sich sogar für ein Wachstum unter zwei Prozent ausgesprochen. Dazu sagte Gemeinderat Carsten Peter: „Zwei Prozent sind schon ein ambitioniertes Ziel.“ Zuzug von außerhalb sei aber wichtig, denn der derzeitige Geburtenüberschuss in der Gemeinde im Vergleich zu den Todesfällen werde nicht anhalten. Für stabile Steuereinnahmen sei die Gemeinde deswegen auf stetes, moderates Wachstum angewiesen. Weitere Bürgerwünsche betreffen eine gemäßigte Gewerbeansiedlung. Es sollten nicht störende Betriebe sein. Auf keinen Fall sollten Gewerbeflächen an Logistikunternehmen gehen. Im Bereich Familie wollen die Rosengartener Ganztagsschulen, bezahlbare Kinderbetreuung und ein Miteinander der Generationen.
Genauso wichtig wie diese Erkenntnisse war vielen Bürgern auf der Abschlusskundgebung aber die Frage, wie mit den Ergebnissen jetzt weiter umgegangen werden soll. „Das, was in den Workshops erarbeitet wurde, muss jetzt Grundlage für die politischen Entscheidungen sein und darf nicht in irgend einem Ordner im Keller des Rathauses verstauben“, forderte Architekt Thies Ockelmann.
Dazu erklärte Thomas Wilken, der nächste Schritt sei eine Projektgruppe mit Vertretern aus Politik und Verwaltung. Wilken regte an, dass auch bei diesen internen Beratungen die Diskussion mit der Öffentlichkeit nicht abreißen sollte.

Redakteur:

Mitja Schrader

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