Grünes Licht für den Kreisel in Tötensen?

In dem Kreuzungsbereich soll der Kreisverkehr entstehen
  • In dem Kreuzungsbereich soll der Kreisverkehr entstehen
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Kreisverkehr ist Thema im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Naherholung

as. Nenndorf. Mehr als Tausend Autos pro Stunde befahren zu Stoßzeiten die Kreuzung Westerhofer Straße (K52) / Hamburger Straße (K85) / Zum Sunder (K11) in Tötensen, zu diesem Ergebnis kommt eine Verkehrszählung aus dem September.
Bereits 2009 sprach sich der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Naherholung der Gemeinde Rosengarten für den Bau eines Kreisverkehrs aus, um den Verkehrsfluss aufrecht zu erhalten und Wartezeiten an der Kreuzung zu reduzieren. Jetzt werden die aktuellen Planungen zum Kreisverkehr im Fachausschuss vorgestellt am Dienstag, 11. Dezember, um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses (Bremer Str. 42) in Nenndorf.
Derzeit wird der Verkehr an der Kreuzung über eine Ampel gelenkt. Laut Gutachten entspricht die Verkehrsqualität derzeit der Stufe C-F: Insbesondere zu den Stoßzeiten müssen sich die Autofahrer auf Wartezeiten und kurze Staus einstellen. Durch einen Kreisverkehr könnte der Verkehrsablauf die Stufe A (sehr gut) erreichen.
"Aus Sicht der Verwaltung spricht für eine Kreisellösung der bessere Verkehrsfluss gegenüber einer Ampelvariante. Diese Erfahrungen wurden bereits in Nenndorf mit dem Kreisel am Versorgungszentrum gemacht. Auch hier ist ein deutlich verbesserter Verkehrsfluss festzustellen", sagt Rosengartens Bürgermeister Dirk Seidler. Insbesondere bei Umleitungsverkehren, so Seidler, komme es in Tötensen zu erheblichen Rückstauungen an der Ampel, die durch einen Kreisel gemindert werden sollen.
Noch im Juni hatte sich der Ortsrat Tötensen gegen einen Kreisverkehr ausgesprochen. Unter anderem bewerteten die Ortsratsmitglieder die Zu- und Abfahrten der direkten Anlieger des geplanten Kreisels als problematisch. Diese Einwendungen scheint der Landkreis, der die für den Kreisel notwendigen Flächen bereits gesichert hat, nun berücksichtigt zu haben.
Der Landkreis Harburg geht nach aktueller Schätzung von Kosten in Höhe von 775.000 Euro aus. Wegen der derzeit explodierenden Baukosten könne sich die Summe noch erhöhen, sagt Kreissprecher Bernhard Frosdorfer. An den Kosten für den Kreiselbau beteiligt sich die Gemeinde Rosengarten mit 155.000 Euro. Dabei geht es um die Mehrkosten des Kreisverkehrs im Vergleich zu einer Ampellösung sowie Anpassungen an den innerörtlichen Radwegen.

Autor:

Anke Settekorn aus Rosengarten

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