"Viel Hurra wenig Konzept"

Malte Kanebley:
„Was haben wir denn davon?“
2Bilder
  • Malte Kanebley:
    „Was haben wir denn davon?“
  • hochgeladen von Mitja Schrader
Panorama
2 Bilder

Corona-Zahlen im Landkreis Harburg am 23. Januar
Die Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 6,5

(as). Der Landkreis Harburg vermeldet 320 neue Corona-Infektionen am heutigen Sonntag, 23. Januar. Die sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht von 1.217,1 (Samstag) auf 1196,8. In den vergangenen sieben Tagen wurden insgesamt 3.064 Erkrankungen im Landkreis registriert. Sechs Kommunen haben derzeit eine Sieben-Tage-Inzidenz von teilweise deutlich über 1.000: Buchholz, Neu Wulmstorf, Seevetal, Stelle, Tostedt und Winsen. Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz steigt weiter von 6,3 auf nun 6,5. Die...

Panorama
Jenny Elvers, ehemalige Heideblütenkönigin aus 
Amelinghausen, beim Promibacken

Amelinghausen
Ex-Heideblütenkönigin Jenny Elvers beim Promibacken

(sv/nw). Seit ihrer Krönung zur Heideblütenkönigin in Amelinghausen im Jahr 1990 hat Jenny Elvers sich beim Dschungelcamp, Big Brother und jetzt beim SAT.1-Promibacken im Reality-TV einen Namen gemacht. Dabei sieht Elvers sich selbst eher als eine gute Köchin denn als Bäckerin. Vor der Show war sie eine absolute Backanfängerin, Kuchen und Torten gab es nur vom Bäcker. Ihre einzige Annäherung an die Welt des Backens war das Plätzchenbacken mit ihrem Sohn. Weil sie aber so ein großer Fan der...

Wirtschaft
Der geplante Surfpark soll nicht nur von ambitionierten Sportlern genutzt werden. Er soll auch ein attraktives Freizeitangebot für alle Altersgruppen sein
Aktion

Nachhaltig oder umweltschädlich?
Ein umstrittenes Projekt: Der geplante Surfpark in Stade - Stimmen sie online ab!

+++ HINWEIS: Die Abstimmung ist seit Sonntag, 18 Uhr, beendet. +++ Nehmen Sie am Online-Voting teil. Das WOCHENBLATT möchte Ihre Meinung erfahren, liebe Leserinnen und Leser. Wie denken Sie über das Thema? jd. Stade. Er gehört zu den ungewöhnlichsten Bauprojekten, die im Landkreis Stade jemals geplant bzw. umgesetzt wurden: der Surfpark, der im Süden Stades auf einem bisherigen Maisacker der landwirtschaftlichen Genossenschaft Raisa (vormals Stader Saatzucht) entstehen soll. Wie berichtet,...

mi. Neu Wulmstorf. Die Gemeinde Neu Wulmstorf wird sich grundsätzlich an einer landkreisübergreifenden Kommunalen Wohnungsbaugenossenschaft beteiligen. Das hat jetzt der Gemeinderat mehrheitlich beschlossen.
Im Landkreis Harburg fehlt bezahlbarer Wohnraum. Laut einer Studie der N-Bank müssten demnach im Kreisgebiet mindestens 3.020 Wohneinheiten neu geschaffen werden. Der Landkreis Harburg plant deshalb die Gründung einer Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (KWG) Gesellschafter wären der Landkreis Harburg und möglichst alle Kreiskommunen sowie die Sparkasse Harburg Buxtehude. Die Gesellschaft soll bis 2020 geplant 1.000 neue Wohneinheiten in Geschossbauweise errichten. Ziel ist es dabei, dass ein Drittel als Sozialwohnungen (Quadratmeterpreis 5,60 Euro) und zwei Drittel als bezahlbarer Wohnraum (Quadratmeterpreis 8 Euro) ensteht. Dazu soll ein Kapitalstock von 45 Millionen Euro aufgebaut werden. Für Neu Wulmstorf bedeutet das, die Gemeinde würde sich mit 2,18 Millionen Euro an der Gesellschaft beteiligen und dafür könnten – gesellschaftsfinanziert – 100 neue Wohneinheiten im Gemeindegebiet entstehen.
„Die SPD ist grundsätzlich für die Beteiligung an der Gesellschaft, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“ Allerdings setze das voraus, dass es in der Gemeinde auch ausreichend Flächen geben müsse, um die 100 Wohneinheiten zu bauen, erklärte Thomas Grambow. Deutlich kritischer äußerte sich Malte Kanebley (CDU). Was der Kreis bisher als Entscheidungsgrundlage vorgelegt habe, sei „viel Hurra und wenig Konzept“. Es fehlten belastbare Daten. „Was bekommt Neu Wulmstorf für seine 2 Millionen?“. Christdemokrat Matthias Weigmann mahnte die Wirtschaftlichkeit der GmbH an. Es dürfe nicht sein, dass die Gesellschaft zum dauerhaften Subventionsgeschäft werde.
Anders sahen das die Grünen. Jochim Franke sagte, die Gesellschaft müsse als gemeinnützige GmbH verfasst werden, es dürfe gerade nicht darum gehen, dass mit dem Wohnungsbau Gewinne erzielt werden, die nicht wieder der Aufgabe der Gesellschaft zu gute kämen. Zum Schluss stimmte der Rat unter Enthaltung der UWG grundsätzlich für eine Beteiligung an der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft.

Malte Kanebley:
„Was haben wir denn davon?“
Thomas Grambow: 
„Bezahlbarer Wohnraum ist wichtig.“

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen