Ernährungstipp von Karin Maring
Gurke - das Gemüse des Jahres

Diplom-Oecotrophologin Karin Maring
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(nw/tw). Karin Maring, Ernährungsexpertin im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Ehestorf/ Landkreis Harburg), gibt in lockerer Reihenfolge für WOCHENBLATT-Leser einen Ernährungstipp. Die Diplom-Oecotrophologin (FH) aus Hamburg berät ehrenamtlich im Freilichtmuseum die Besucher und Mitarbeiter rund um gesundes und leckeres Essen.
Ihr Ernährungstipp - Gurke: Eines der beliebtesten Gemüse und ein Wellness-Klassiker ist die Gurke. Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V. (VEN) ehrt diese Kulturpflanze 2019/2020, um deren Sortenvielfalt zu erhalten. Zu der botanischen Familie gehören neben den zahlreichen Gurkenarten auch Zucchini und Kürbisse. Die sprachliche Bezeichnung Gurke leitet sich von dem mittelgriechischen Wort für grün/unreif aguros ab. In diesem Zustand werden beispielsweise Salatgurken verzehrt. Durch den hohen Wassergehalt von über 95 Prozent sind sie erfrischend und eine der kalorienärmsten Gemüsesorten. In ihrer Schale stecken zudem wertvolle Mineral- und Inhaltsstoffe.
Früher haben Gurken häufig Bitterstoffe enthalten. Die heutigen Zuchtsorten sind in der Regel frei davon. Dennoch kann diese Geschmacksveränderung durch Trockenheit, zu kaltes Gießwasser oder Staunässe ausgelöst werden. Ist das der Fall, wird der bittere Stängelansatz bei Salatgurken vor der Verarbeitung abgeschnitten. Komplett bitter schmeckende Gemüse, wie im Wachstum geschädigte Zucchini oder Zierkürbisse, dürfen nicht gegessen werden. Der extreme Bitterstoff ist ein Signal der Natur und soll vor Unverträglichkeit oder Vergiftung warnen.
Rezepttipp - erfrischende Sommersuppe: Eine Salatgurke waschen, grob würfeln und mit einem großen Becher Joghurt pürieren. Mit Pfeffer, Salz, Zucker, gepresster Knoblauchzehe und Zitrone (oder etwas Essig) würzen. Gehackten Dill, Kresse oder Minze und einige gehackte Walnüsse untermischen. Gut gekühlt servieren. Guten Appetit!

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