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2017 haben die Grundschüler sich mit der Höhlenmalerei beschäftigt Fotos: Archiv
Stiftung Ravensburger Verlag förderte die Kunst-AG der Grundschule Nenndorf / Online-Ausstellung

as. Nenndorf. Als eine von landesweit 40 Schulen wurde die Kunst-AG der Grundschule Nenndorf von der Stiftung Ravensburger Verlag gefördert. Jetzt schließt die Stiftung die Runde 2017/2018 ihres Förderprogramms "Kunst.Klasse" mit einer Online-Dokumentation ab. Unter www.kunstklasse.com sind die Dokumentationen der von einer Jury ausgwählten Schulprojekte zu besichtigen.
Seit 2016 bietet die Art Direktorin Susanne Bartz die Kunst-AG an der Grundschule an. Die Kinder sollen hier ganz ohne Leistungsdruck ihre künstlerischen Talente entdecken und entfalten.
Jeweils für ein halbes Jahr befassen sich die Schüler mit bestimmten Künstlern oder gehen einer Kunstrichtung nach. In diesem Jahr haben sich zwölf Grundschüler mit dem Thema „Alphabet“ beschäftigt und unter Beweis gestellt, dass Buchstaben richtig Spaß machen können. Die Kinder haben sich dem Alphabet auf verschiedenste Weisen angenähert: Sie haben Worte wie „Mut“ oder „Liebe“ mit Hilfe des Körper-Alphabets von Paulina Olowska geturnt, sie haben Buchstaben gebaut oder sich mit der Gebärdensprache auseinandergesetzt. Jetzt kann man sich ihre Arbeit auch online anschauen. Damit die Kunst-AG fortgeführt werden kann, ist die Grundschule Nenndorf auf Unterstützung angewiesen. Das Thema in diesem Schuljahr ist „Performance Kunst“.
Das Förderprogramm "Kunst.Klasse" lief 2017/2018 für die dritten bis sechsten Klassen in allgemeinbildenden Schulen der Bundesländer Thüringen und Niedersachsen und war mit 96.000 Euro ausgestattet. Im Schuljahr 2019/2020 schreibt die Stiftung das Projekt in Berlin und Baden-Württemberg aus. Insgesamt ermöglichte die Stiftung 166 Kunstprojekte und schüttete bereits über 390.000 Euro dafür aus.
"Die hohe Zahl an qualitativ wertvollen Bewerbungen für Kunst.Klasse beweist, dass SChulen ein starkes Interesse daran haben, für ihre Kinder künstlerische Projekte anzubieten", erklärte die Vorsitzende der beiden Jurys, Kunsterzieherin und Konrektorin Gudrun Theumer-Schwaderer. "Da diese außerhalb des Regelunterrichts stattfinden, haben die Schüler die große Chance auf zusätzliche Förderung ästhetischen Lernens, wodurch sich auch die kindliche Persönlichkeit entwickeln kann."