Maschen: Revitalis erneuert Gesprächsangebot
Bisher keine Rückmeldung der Gemeinde
- So sehen die aktuellen Revitalis-Pläne aus: nördlich der Winsener Straße soll es ein Rechenzentrum geben (Oben Bildmitte) westlich davon ein Fachmarktzentrum ("Winkel"), südlich der Straße Handwerkerhöfe und südlich dvon ein Wohngebiet. Im Osten ist eine Fläche für eine Feuerwache (linker Bildrand) eingeplant.
- Foto: RKW Architektur plus
- hochgeladen von Gabriele Poepleu
Nach der Informationsveranstaltung zu den Entwicklungsplänen in Maschen unternimmt der Hamburger Projektentwickler Revitalis einen neuen Anlauf für Gespräche mit der Gemeinde Seevetal. Das Unternehmen erneuerte in einer Mitteilung sein Angebot, mit Verwaltung und Politik „in einen unmittelbaren und lösungsorientierten Dialog“ einzutreten.
Rund 200 Bürger hatten Ende August an der von Revitalis organisierten Veranstaltung im Schützenhaus Maschen teilgenommen (das WOCHENBLATT berichtete). Dort stellte das Unternehmen seine überarbeiteten Vorstellungen für Flächen nördlich und südlich der Winsener Straße vor. Geplant sind unter anderem Wohnungen, Gewerbe und ein deutlich kleiner dimensioniertes Rechenzentrum. Vertreter der Gemeindeverwaltung nahmen an dem Infoabend nicht teil.
Revitalis kritisiert bisherigen Austausch
Das Verhältnis zwischen Projektentwickler und Gemeinde ist offenbar weiterhin schwierig. „In der Vergangenheit hatten wir nicht den Eindruck, dass unsere Vorschläge und die dazu durchgeführten fachlichen Untersuchungen bei der Gemeinde ausreichend Gehör gefunden haben“, sagt Revitalis-Geschäftsführer Marc Wirtz. Man wünsche sich einen „konstruktiven und sachlichen Austausch auf Augenhöhe“. Ziel sei keine Konfrontation, sondern eine gemeinsam tragfähige Lösung für Maschen.
Nach Angaben von Revitalis wurden insbesondere die von der Gemeinde angesprochenen Probleme bei Verkehr und Entwässerung inzwischen fachlich untersucht. Nach dem derzeitigen Prüfungsstand gebe es aus Sicht des Unternehmens keinen Grund, der eine Bebauung grundsätzlich ausschließe. Die offenen Fragen müssten jedoch im weiteren Planungsverfahren mit der Gemeinde, den Fachbehörden und der Öffentlichkeit geklärt werden.
„Gerade in schwierigen Zeiten braucht es Unternehmen, Kommunen und Bürger, die gemeinsam nach Lösungen suchen“, sagt Revitalis-Projektleiter Thies May. Das Unternehmen wolle weiter in die Planung investieren und die Hinweise der Bürger aus der Informationsveranstaltung berücksichtigen.
Ob daraus tatsächlich ein gemeinsamer Planungsprozess mit der Gemeinde wird, ist offen. Ohne politischen Auftrag durch den Gemeinderat und die Mitwirkung der Gemeinde kann das Vorhaben jedenfalls nicht umgesetzt werden: Für die geplanten Nutzungen muss entsprechendes Baurecht in Form eines Bebauungsplanes geschaffen werden. Man sei aber recht sicher, dass die Gemeinde sich hier entwickeln wolle, hatteThies May auf der Veranstaltung gesagt. Schließlich gebe es einen gültigen Flächennutzungsplan.
Nach der Informationsveranstaltung zu den Entwicklungsplänen in Maschen unternimmt der Hamburger Projektentwickler Revitalis einen neuen Anlauf für Gespräche mit der Gemeinde Seevetal. Das Unternehmen erneuerte in einer Mitteilung sein Angebot, mit Verwaltung und Politik „in einen unmittelbaren und lösungsorientierten Dialog“ einzutreten.
Rund 200 Bürger hatten Ende August an der von Revitalis organisierten Veranstaltung im Schützenhaus Maschen teilgenommen (das WOCHENBLATT berichtete). Dort stellte das Unternehmen seine überarbeiteten Vorstellungen für Flächen nördlich und südlich der Winsener Straße vor. Geplant sind unter anderem Wohnungen, Gewerbe und ein deutlich kleiner dimensioniertes Rechenzentrum. Vertreter der Gemeindeverwaltung nahmen an dem Infoabend nicht teil.
Revitalis kritisiert bisherigen Austausch
Das Verhältnis zwischen Projektentwickler und Gemeinde ist offenbar weiterhin schwierig. „In der Vergangenheit hatten wir nicht den Eindruck, dass unsere Vorschläge und die dazu durchgeführten fachlichen Untersuchungen bei der Gemeinde ausreichend Gehör gefunden haben“, sagt Revitalis-Geschäftsführer Marc Wirtz. Man wünsche sich einen „konstruktiven und sachlichen Austausch auf Augenhöhe“. Ziel sei keine Konfrontation, sondern eine gemeinsam tragfähige Lösung für Maschen.
Nach Angaben von Revitalis wurden insbesondere die von der Gemeinde angesprochenen Probleme bei Verkehr und Entwässerung inzwischen fachlich untersucht. Nach dem derzeitigen Prüfungsstand gebe es aus Sicht des Unternehmens keinen Grund, der eine Bebauung grundsätzlich ausschließe. Die offenen Fragen müssten jedoch im weiteren Planungsverfahren mit der Gemeinde, den Fachbehörden und der Öffentlichkeit geklärt werden.
„Gerade in schwierigen Zeiten braucht es Unternehmen, Kommunen und Bürger, die gemeinsam nach Lösungen suchen“, sagt Revitalis-Projektleiter Thies May. Das Unternehmen wolle weiter in die Planung investieren und die Hinweise der Bürger aus der Informationsveranstaltung berücksichtigen.
Ob daraus tatsächlich ein gemeinsamer Planungsprozess mit der Gemeinde wird, ist offen. Ohne politischen Auftrag durch den Gemeinderat und die Mitwirkung der Gemeinde kann das Vorhaben jedenfalls nicht umgesetzt werden: Für die geplanten Nutzungen muss entsprechendes Baurecht in Form eines Bebauungsplanes geschaffen werden. Man sei aber recht sicher, dass die Gemeinde sich hier entwickeln wolle, hatteThies May auf der Veranstaltung gesagt. Schließlich gebe es einen gültigen Flächennutzungsplan.
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