Nach der Therapie bleibt das Risiko
Initiative ermöglicht Zugang zu erweiterter Brustkrebsdiagnostik
- Die Initiatoren von "AKTion gegen Krebs": Heiko Keßeler und Sandra Keßeler-Jensen
- Foto: Keßeler
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Für viele Frauen endet die intensive medizinische Betreuung mit dem Abschluss der Brustkrebstherapie. Das gesundheitliche Risiko bleibt jedoch bestehen. Moderne Untersuchungen zur frühen Erkennung von Metastasen gehören nicht immer selbstverständlich zur Nachsorge.
Diese Erfahrung machte auch die Gründerin der Non-Profit-Organisation AKTion-gegen-Krebs, Sandra Keßeler-Jensen. Nach ihrer eigenen Erkrankung stellte sie fest, dass erweiterte radiologische Verfahren wie Ganzkörper-MRT oder PET CT häufig nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Dabei können sie entscheidend für Prognose und Lebensqualität sein.
Jährlich erkranken in Deutschland mehr als 70.000 Frauen neu an Brustkrebs. Rund 17.000 entwickeln in den Folgejahren Metastasen. Meist werden die Metastasen erst spät, bei Auftreten von Symptomen, erkannt. AKTion gegen Krebs setzt sich deshalb dafür ein, betroffenen Patientinnen den Zugang zu ergänzender Diagnostik schon vor dem Auftreten von Symptomen zu ermöglichen.
- Handgezeichnetes Aktbild einer Frau. Titel: Schiele17
- Foto: Gott&Gilz, Soltauer Künstler
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Finanzierung durch Kunstverkauf
Zur Finanzierung verkauft die Initiative handgezeichnete Aktzeichnungen. Die Erlöse kommen direkt Brustkrebspatientinnen zugute. Unterstützt wird das Projekt von Ärztinnen und Ärzten sowie von Künstlerinnen, Kunststudierenden und engagierten Zeichnerinnen. Besonders eindrucksvoll sind Werke von betroffenen Frauen selbst, die Narben und körperliche Veränderungen sichtbar machen. Die Arbeiten sind in einer digitalen Ausstellung auf der Internetseite der Organisation zu sehen.
Erstmals präsentiert sich AKTion gegen Krebs öffentlich bei der Tanzveranstaltung „Party in Pink“ am Sonntag, 8. März, in der Burg Seevetal. Dort informiert das Team an einem Stand über seine Arbeit und zeigt ausgewählte Kunstwerke. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich über das Engagement der Initiative zu informieren und das Gespräch zu suchen.
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Redakteur:Sven Rathert aus Seevetal |
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