Evangelische Kirche
Kirchenkreis Hittfeld: Ab dem Jahr 2023 drohen Ausgabenkürzungen

So sah der Bildschirm zur ersten Online-Kirchenkreissynode Hittfeld aus: Eingeblendet sind (von oben nach unten): Jan-Peter Bönsch, Dr. Hiska Karrasch-Bergander, Andreas Kern, Pastorin Ruth Stalmann-Wendt und Friedo Hansen
  • So sah der Bildschirm zur ersten Online-Kirchenkreissynode Hittfeld aus: Eingeblendet sind (von oben nach unten): Jan-Peter Bönsch, Dr. Hiska Karrasch-Bergander, Andreas Kern, Pastorin Ruth Stalmann-Wendt und Friedo Hansen
  • Foto: C. Wöhling
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Blaulicht
Das Jugendzentrum Tostedt war zwischen Dezember 2015 und September 2016 Schauplatz der mutmaßlichen Übergriffe

Sexuelle Belästigung und Vergewaltigung
Abgründe im Tostedter Jugendzentrum

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Panorama

Traurige Nachrichten aus dem Landkreis Harburg
Corona: Fünf Tote an einem Tag!

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Blaulicht
Das Amts- und Landgericht in Stade

Corona-Hilfe abgezockt
Stader ergattert 50.000 Euro durch Soforthilfe-Programme

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(ts). Trotz sinkender Kirchensteuereinahmen und Mitgliederzahlen bleiben die Finanzen des Kirchenkreises Hittfeld vorerst stabil. In den Jahren 2021 und 2022 werden die Einnahmen und Ausgaben jeweils etwa vier Millionen Euro betragen. Die Haushaltspläne für die nächsten beiden Jahre hat die Kirchenkreissynode, so heißt das "Parlament" des Kirchenkreises, einstimmig beschlossen, teilte der Kirchenkreis Hittfeld mit.
Schwierige Beratungen erwarten den Kirchenkreis Hittfeld zu den Haushaltsplänen der Jahre 2023 bis 2026. „Das wird eine kräftige Herausforderung werden. Aufgrund der sinkenden Kirchensteuereinnahmen und des Rückgangs der Mitgliedszahlen werden wir dann nicht – wie in den vergangenen Jahren - um maßgebliche Kürzungen herumkommen", kündigte der Präsident der Kirchenkreissynode, Pastor Andreas Kern, an.
Bei den Haushaltsberatungen wird es voraussichtlich um Stellenstreichungen und den Erhalt von Gebäuden gehen. Beobachter erwarten ein "vernünftiges Ringen", das vermutlich bereits in diesem Jahr beginnt. Die Landessynode tritt vom 24. bis 27. November in Hannover zusammen. Die Mitglieder des Planungsausschusses der Kirchenkreissynode werden am 3. Dezember erfahren, in welchem Umfang der Kirchenkreis Hittfeld finanzielle Zuweisungen der Landeskirche über das Jahr 2022 hinaus erhält.
Hintergrund: Wegen der Corona-Krise erwartet die Evangelische Kirche in Deutschland einen Rückgang der Kirchensteuereinahmen um acht bis elf Prozent, berichtete "Welt am Sonntag". Ungeachtet der Pandemie stellt sich die Evangelische Kirche in Deutschland auch wegen sinkender Mitgliederzahlen auf geringere Einnahmen ein.
Im Kirchenkreis Hittfeld ist die Mitgliederzahl in den vergangenen Jahren jeweils um gut zwei Prozent pro Jahr zurückgegangen, sagte die Öffentlichkeitsbeauftragte Carolin Wöhling dem WOCHENBLATT.
Derzeit hat der Kirchenkreis Hittfeld 55.368 Mitglieder. Er umfasst insgesamt 17 Gemeinden in Bendestorf, Buchholz, Elstorf, Handeloh, Heidenau, Hittfeld, Hollenstedt, Holm-Seppensen, Jesteburg, Maschen, Meckelfeld, Moisburg, Neu Wulmstorf, Rosengarten-Nenndorf, Sprötze und Tostedt.
Wegen der Coronavirus-Pande-mie traten die Beauftragten der Gemeinden erstmals in der Geschichte der Kirchenkreissynode Hittfeld in einer Videokonferenz zusammen. "Das hat sehr gut funktioniert“, sagte Superintendent Dirk Jäger. Alle online gefassten Beschlüsse haben Gültigkeit und müssen nicht in einer zweiten Konferenz mit physischer Anwesenheit der Synodenmitglieder bestätigt werden, erklärte die Öffentlichkeitsbeauftragte Carolin Wöhling.

Autor:

Thomas Sulzyc aus Seevetal

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