25 Jahre Spethmann Stiftung
Stiftung blickt auf ein Vierteljahrhundert soziale Projekte in der Region zurück
- Michael Spethmann (v. li.), Ulrike Sewing, Dr. Joachim Köhne, Annette Dörner
- Foto: Spethmann Stiftung/Hauke Gilbert
- hochgeladen von Sven Rathert
Die Spethmann Stiftung hat ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Zu der Veranstaltung am 18. Mai in den Räumen der Ostfriesischen Tee Gesellschaft in Hittfeld kamen Wegbegleiter, Förderpartner sowie Vertreter des Landkreises Harburg zusammen. Im Mittelpunkt stand die Bilanz eines Vierteljahrhunderts gemeinnütziger Arbeit in der Region.
Gegründet wurde die Stiftung im April 2001 von Marianne und Laurens Spethmann. Nach ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben wollten sie einen Teil ihres Erfolges an die Region zurückgeben. Seitdem verfolgt die Stiftung nach eigenen Angaben das Ziel, Menschen und gemeinnützige Initiativen schnell und unbürokratisch zu unterstützen. Leitmotiv der Arbeit ist der Satz: „Der Mensch steht im Mittelpunkt“.
Von der Kunstförderung zur Sozialarbeit
Zunächst war auch die Förderung von Kunst vorgesehen. Der Schwerpunkt verlagerte sich jedoch früh auf soziale Projekte, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Heute unterstützt die Stiftung Projekte aus den Bereichen Jugendhilfe, Altenhilfe und öffentliches Gesundheitswesen.
Zu den geförderten Vorhaben zählen unter anderem das Bürgerfest in Neu Wulmstorf zur Finanzierung der Laurens-Spethmann-Häuser, das Laurens-Janssen-Haus in Kirchdorf-Süd sowie Projekte zur Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigung an der Buchholzer Schule An Boerns Soll. Zudem werden weitere gemeinnützige Einzelprojekte unterstützt.
Nach dem Tod der Stifter im Jahr 2017 wurde die Arbeit innerhalb der Familie fortgeführt. Michael Spethmann übernahm im Einvernehmen mit Laureen und Jochen Spethmann den Vorsitz der Stiftung. Gleichzeitig wurde die Stiftungsarbeit weiter strukturiert und professionalisiert.
Social Days verbinden Hilfe und Engagement
Nach Angaben der Stiftung werden jährlich rund 120.000 Euro in soziale Projekte investiert. Insgesamt seien seit der Gründung mehr als drei Millionen Euro in Vorhaben in der Region geflossen.
Ein weiterer Bestandteil der Arbeit sind sogenannte Social Days. Dabei lernen Mitarbeitende der Ostfriesischen Tee Gesellschaft Förderpartner der Stiftung kennen und engagieren sich ehrenamtlich.
Bei der Jubiläumsfeier dankte die Stiftung ihrem Kuratorium mit Silva Seeler, Monika Scherf, Laureen Spethmann und Andreas Buß sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Auch künftig wolle die Stiftung soziale Projekte in der Region verlässlich und unbürokratisch begleiten.
Redakteur:Sven Rathert aus Seevetal |
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