Versammlung des Hegerings Hittfeld
"Wald und Wild erhalten"

Horst Günter Jagau, Vorsitzender der Kreisjägerschaft (li.), und Kreisjägermeister Norbert Leben (re.) mit Ehrengästen und Geehrten (v. li.): Dr. Klaus Seemann, Ernst-Günther Brocks, Heiner Flügge, Wolfgang Pohl, Jürgen Behr, Adolf Wendt, Fritz Peter Behrends, Kleckens Bürgermeisterin 
Anke Grabe und Paul Marin Foto: Janina Wilkens
  • Horst Günter Jagau, Vorsitzender der Kreisjägerschaft (li.), und Kreisjägermeister Norbert Leben (re.) mit Ehrengästen und Geehrten (v. li.): Dr. Klaus Seemann, Ernst-Günther Brocks, Heiner Flügge, Wolfgang Pohl, Jürgen Behr, Adolf Wendt, Fritz Peter Behrends, Kleckens Bürgermeisterin
    Anke Grabe und Paul Marin Foto: Janina Wilkens
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Steigende Zahlen bei erlegtem Schwarz- und Niederwild

as. Hittfeld. Die Zahl des erlegten Schwarzwilds stieg im Jagdjahr 2019/2020 im Hegering Hittfeld um das Dreifache auf 104 Stück, berichtete Hegeringleiter Paul Marin jüngst in seinem Streckenbericht. Das sei im Hinblick auf die voranschreitende Afrikanische Schweinepest ein gutes Ergebnis. Auch im Niederwildbereich vermeldete er steigende Zahlen. Das lasse einen sehr guten Besatz bei den Hasen und Fasanen erkennen. Allerdings sei ein Drittel der Gesamtstrecke, hauptsächlich Rehwild, nicht erjagt, sondern im Straßenverkehr oder durch andere Umstände umgekommen.
Kreisjägermeister Norbert Leben berichtete, dass die starke Vermehrung der Nutria für Probleme sorgt. Insbesondere in Deichgebieten sei der Hochwasserschutz durch die Nutria stark gefährdet, da diese die Deiche und Uferböschungen durch das Graben von Gängen unterhöhlen und somit schwächen. Im Falle eines Hochwassers wäre die Deichsicherheit nicht mehr gegeben.
Der Kreisjägermeister kritisierte, dass die Forstwirtschaft eine noch stärkere Bejagung auf das Rehwild fordere, da dieses im Wald Verbissschäden an jungen Bäumen verursache und so das Wachstum der Pflanzen störe. Allerdings könne dies nicht das Ziel der Jägerschaft sein, erklärte Norbert Leben. „Wir wollen Wald und Wild, nicht Wald vor Wild!“ Der Wald solle wachsen, aber nur im ökologischen Gleichgewicht mit dem Wild.
Über die aktuelle Entwicklung des Wolfsbestandes im Landkreis Harburg berichtete Horst Günter Jagau, Vorsitzender der Kreisjägerschaft. Das Auftreten des Wolfes habe zur Folge, dass der Bestand des Muffelwildes im Garlstorfer Wald nahezu gänzlich verschwunden und dass Hundeführer mittlerweile zunehmend den Einsatz ihrer Jagdhunde im Wolfsgebiet verweigerten, so Jagau. Die jagdliche Arbeit mit ausgebildeten Jagdhunden sei jedoch ein wichtiger Bestandteil der waidgerechten Jagd.
Fritz Peter Behrends wurde mit der bronzenen Verdienstnadel der Landesjägerschaft Niedersachsen ausgezeichnet. Weitere Ehrungen erhielten Wolfgang Pohl und Adolf Wendt für 50-jährige Mitgliedschaft, Ernst–Günther Brocks, Heiner Flügge, Helma Schlierenkamp und Dr. Klaus Seemann für 40-jährige Mitgliedschaft und Jürgen Behr für 25-jährige Mitgliedschaft. Für 20 Jahre Mitgliedschaft in der Bläsergruppe wurden Kerstin Köster und Theo Sachse geehrt.

Das Jagdhorn erlernen
Die Bläsergruppe hat mit Dr. Robert Schönberg seit 2019 einen neuen Chorleiter und Ausbilder. Schönberg folgt auf Walter Werner, der sich fast 50 Jahre in der Bläsergruppe engagiert hat.
Die Bläsergruppe freut sich über Verstärkung: Willommen ist jeder, der gerne das Jagdhorn erlernen möchte. Es muss nicht zwingend ein Jäger sein, und es gibt keine Altersbegrenzung.
Geübt wird montags um 19 Uhr im "Johannsens" in Lindhorst (Helmstorfer Straße 19). Infos gibt es bei Bettina Wilkens unter Tel. 0179-6981571.

Autor:

Anke Settekorn aus Rosengarten

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