Bombendrohung in Stade: Justizgebäude geräumt

Sprengstoff Suchhunde haben das gesamte Justizgebäude abgeschnüffelt
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tk. Stade. Großeinsatz wegen einer Bombendrohung: Das Stader Justizgebäude wurde am Dienstagvormittag geräumt. Gegen 9 Uhr hatte ein anonymer Anrufer bei der Polizei in Stade angekündigt, dass im Amtsgericht eine Bombe hochgehe.
Sofort wurde das Gebäude in der Innenstadt evakuiert, die Straßen in der näheren Umgebung abgesperrt. Mehr als 200 Menschen, die beim Amtsgericht, beim Landgericht und der Staatsanwaltschaft arbeiten, mussten eine Zwangspause einlegen.
Sprengstoffsuchhunde der Polizei schnüffelten sich durch das Gebäude - fanden aber nichts. Der unbekannte Anrufer, der mit ausländischem Akzent sprach, hatte ein Ultimatum von zwei Stunden gestellt. Weitere Forderung soll er nicht gestellt haben. Weil die gründliche Durchsuchung zu keinem Ergebnis führte, wurde das Justizgebäude gegen 13.15 Uhr wieder freigegeben.
Nach ersten Ermittlungen ging der Drohanruf bei der Polizei aus einer Telefonzelle in der Hospitalstraße gegenüber dem Stader Bahnhof ein. Die Ermittler sind auf die Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen: Wer hat eine verdächtige Person gegen 8.55 Uhr in der Nähe der Telefonzelle beobachtet? (Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Stade unter Tel. 04141-102215.
Gegen den Unbekannten wird wegen einer ganzen Reihe von Delikten ermittelt. Kommt ihm die Polizei auf die Spur, wird es für ihn richtig teuer: Die Kosten für den Einsatz betragen mehrere Tausend Euro. Die muss der "Bombenleger" bezahlen.

Autor:

Tom Kreib

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