jab. Stade. Im Prozess gegen einen 46-jährigen Stader wegen sexuellen Missbrauchs an der damals fünfjährigen Tochter seiner Ex-Freundin zwischen 2010 und 2012 stellte vergangene Woche die Sachverständige ihr psychiatrisches Gutachten vor.

An vier Terminen lernte sie den Angeklagten kennen. Auch im Gerichtssaal beobachtete sie den Mann. Es sei wahrscheinlich, dass der Angeklagte zur Zeit der Taten eine depressive Phase aufgrund der Beziehungsprobleme sowie Arbeitslosigkeit hatte und Alkohol missbräuchlich trank. Die Sachverständige konnte während der Untersuchungen keine Pädophilie feststellen. Es bestehe also kein Interesse am kindlichen Körper des Opfers. Denkbar für ein Motiv seien die sexuelle Unzufriedenheit in der damaligen Beziehung sowie Spannungsgefühle und aggressive Gefühle gegenüber der damaligen Partnerin, die er nicht ausüben konnte. Der Mann habe das Opfer benutzt, weil es verfügbar war. Alkoholkonsum spielte allerdings während der Handlungen keine Rolle.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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