Genauere Sondierungsarbeiten nötig
Wieder Verdacht auf Weltkriegsbomben in Stade-Ottenbeck

jab. Stade. Nicht einmal zwei Wochen ist es her, da konnte die Stadt Stade die großangelegte Bombenentschärfung auf dem Kleingartenareal in Ottenbeck absagen. Nun gibt es erneut Grund zur Annahme, dass sich auf dem Gelände nördlich der Parzellen weitere Blindgänger befinden könnten.
Wie die Stadt mitteilt, ist es möglich, dass sich in dem Waldstück weitere Weltkriegsbomben befinden. Das Areal wurde von Fachleuten mit einer Handsonde abgesucht. Wie sich dabei herausstellte, befinden sich in diesem Bereich gleich sechs Verdachtspunkte, die eine genauere Kampfmittelsondierung erforderlich machen. Wann die Untersuchungen allerdings durchgeführt werden können, ist noch nicht bekannt. Derzeit laufen dazu die Gespräche.

Das betreffende Gebiet ist zur Sicherung bereits abgesperrt. Die Sondierungsmaßnahmen dürften aufgrund der Gegebenheiten vor Ort eine Herausforderung für die Fachleute darstellen. Schließlich handelt es hier um einen Bereich, der Biotopstatus besitzt und über eine dichte Vegetation verfügt. Der BUND als Pächter der Fläche ist über die Sachlage bereits informiert.

Im Februar dieses Jahres wurden auf dem benachbarten Gelände des Kleingartenvereins Bombensondierungen durchgeführt. Dabei wurde ein "Zerscheller" gefunden, den der Kampfmittelbeseitigungsdienst ohne Evakuierung des Bereichs um den Fundort abtransportieren und entsorgen konnte.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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