Knappes und lebenswichtiges Gut
Mitarbeitende der Elbe Kliniken spenden Blut
- Nevi Yogeswaran, Pflegefachkraft in der Kinderklinik, und Susanne Binder aus der Neurologischen Ambulanz spenden Blut im Rahmen der Blutspendeaktion am Elbe Klinikum Stade
- Foto: Kati Meyer-Thiedig / Elbe Kliniken
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Insgesamt 128 Blutspenden kamen bei einer Aktion der Elbe Kliniken Stade-Buxtehude in Kooperation mit dem DRK Niedersachsen in der vergangenen Woche zusammen. Gespendet hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Elbe Kliniken an beiden Standorten. Organisiert hat die Aktion die Transfusionsverantwortliche Anette Hell. Unterstützt wurde sie dabei von den Medizinischen Berufsfachschulen Stade.
„Blut ist ein knappes Gut. Vor allem in den Sommermonaten“, sagt Annette Hell, Fachärztin für Transfusionsmedizin und Innere Medizin im Institut für Labordiagnostik, Mikrobiologie und Transfusionsmedizin an den Elbe Kliniken Stade-Buxtehude sowie Transfusionsverantwortliche der Elbe Kliniken. „Und da gewisse Bestandteile der Blutkonserven nur wenige Tage haltbar sind, benötigen wir zur Versorgung der Patientinnen und Patienten das ganze Jahr über Blutspenden“.
Deshalb ist Anette Hell stets ganz vorne mit dabei, wenn es um die Beschaffung und den Einsatz von Blutkonserven geht. Bereits in den vergangenen Jahren hat sie regelmäßig in Kooperation mit dem DRK Niedersachsen Blutspendeaktionen für die Mitarbeitenden der Elbe Kliniken ins Leben gerufen. Jedes Mal wurde sie dabei von den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrer der Medizinischen Berufsfachschulen unterstützt. „Herzlichen Dank an die vielen freiwilligen Helfer, die wieder maßgeblich zum Gelingen der Aktion in Stade beigetragen haben,“ sagt Anette Hell.
- Transfusionsverantwortliche Anette Hell und Olaf Wintjen vom DRK organisierten gemeinsam die Blutspendeaktion bei den Elbe Kliniken
- Foto: Kati Meyer-Thiedig / Elbe Kliniken
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Pro Woche benötigen die Elbe Kliniken durchschnittlich etwa 75 Blutkonserven. Darüber hinaus muss stets ein gewisser Vorrat für Notfälle bereitstehen. „Wir haben derzeit wie in fast jedem Sommer einen Konservennotstand. Durch Reserven können wir nur wenige Tage überbrücken. Dann werden jedoch dringend frische Konserven benötigt, damit alle planmäßigen Operationen durchgeführt werden können“, so die Transfusionsverantwortliche.
Das Blut wird nach der Spende vom DRK getestet und anschließend in drei Bestandteile aufgeteilt. Die für die Patientenversorgung, Operationen, Unfälle und chronische Blutkrankheiten Kritischen sind die Erythrozytenkonzentrate. Diese müssen immer in passender Blutgruppe und für jeden Patienten verträglich ausgetestet zur Verfügung stehen. Sie sind nur vier Wochen haltbar.
Wer spenden kann
Grundsätzlich kann jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren Blut spenden (bis 64 Jahre als Erstspender, auch mit „normalen“ Medikamenten). Die Blutspende ist ganz einfach und für einen gesunden Menschen gut verträglich. Bis auf einen kleinen Pieks tut Blutspenden nicht weh. Die eigentliche Blutentnahme dauert nur fünf bis zehn Minuten. Zwei Dinge gilt es dabei zu beachten: Man sollte vor und nach der Spende viel trinken und nicht auf nüchternen Magen Blut spenden.
Alle Blutspende-Termine des DRK im Überblick: www.blutspende-leben.de
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