Vereine aus Dollern und Agathenburg konnten Probleme lösen

Das Vorstands-Team des SV Agathenburg/Dollern: Birte Martens (v. li.), Michael Dehmlow, Brunhild Jungnickel, Verena Schiffbäumer, Georg Martens (Erster Vorsitzender a.D.), Susanne Martens und Torsten Duda. Es fehlt Björn 
Vollmer
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  • Das Vorstands-Team des SV Agathenburg/Dollern: Birte Martens (v. li.), Michael Dehmlow, Brunhild Jungnickel, Verena Schiffbäumer, Georg Martens (Erster Vorsitzender a.D.), Susanne Martens und Torsten Duda. Es fehlt Björn
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  • Foto: SV Agathenburg Dollern
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lt. Agathenburg/Dollern. Keine leichte Zeit hatten der Schützenverein Dollern und der Sportverein Agathenburg/Dollern in den vergangenen Wochen und Monaten. Beide hatten mit Unwegsamkeiten zu kämpfen, die letztendlich aber aus dem Weg geräumt werden konnten - in einem Fall sogar gemeinsam.
In Dollern wäre um ein Haar die jährlich vom Schützenverein Dollern organisierte Kindermaskerade ausgefallen. Doch Vereinsvorsitzender Holger Schlichting hat alle Hebel in Bewegung gesetzt - und Hilfe vom SV Agathenburg Dollern bekommen. Am Samstag, 10. Februar, wollen die Dollerner und Agathenburger nun erstmals zusammen Fasching feiern. Von 15 bis 16.30 Uhr sind die "Kleinen" mit Eltern dran, von 17 bis 19 Uhr feiern Viert- und Fünftklässler ohne Eltern in der Mehrzweckhalle Agathenburg.
"Wir mussten improvisieren und sind deshalb umso froher, dass wir eine Lösung gefunden haben", sagt Schlichting. Ihm sei wichtig, dass die Kinder nicht darunter leiden müssen, dass der Veranstaltungsort in Tamckes Gasthaus nicht mehr zur Verfügung steht (das WOCHENBLATT berichtete). Die Organisation der Maskerade in der Mehrzweckhalle in Dollern habe sich leider als schwierig erwiesen, so Schlichting. Zudem sei die Kinderabteilung im Schützenverein, die die Maskerade jährlich plant, gerade im Umbruch.
Toll sei, dass es nun eine Kooperation zwischen dem Schützenverein und dem Sportverein Agathenburg/Dollern gebe und dass man für die Kinder an einem Strang ziehe. Es werde auch künftig immer eine Kindermaskerade für die Kinder aus Dollern geben", verspricht Holger Schlichting.
Auch der SV Agathenburg/Dollern hat keine leichte Zeit hinter sich. Um den Fortbestand des Vereins zu sichern, haben die Mitglieder kürzlich ihre Satzung geändert und das übliche Tannenbaumsystem des Vorstandes neu gegliedert.
"Der gesamte Vorstand ist jetzt gleichberechtigt, einen klassischen ersten Vorsitzenden gibt es nicht mehr", sagt Torsten Duda vom neu gewählten Vorstandsteam. Der Bautechniker, der auch als Jugendhandballtrainer in Stade aktiv ist, kümmert sich künftig um "Vereinsangelegenheiten". Unterstützt wird er von Birte Martens (Vereinskommunikation), Michael Dehmlow (Öffentlichkeitsarbeit), Brunhild Jungnickel (Mitgliedsverwaltung, Finanzen und Organisation), Verena Schiffbäumer (Sportfrauenvertretung), Susanne Martens (Sportangelegenheiten) und Björn Vollmer (Sportjugendvertretung). Alle Kandidaten wurden einstimmig gewählt.
Georg Martens, der in den vergangenen sechs Jahren Interimsvorsitzender des Vereins war, wurde im Rahmen der Jahreshauptversammlung aus seinem Amt entlassen und verabschiedet.

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