Weniger junge Komasäufer im Landkreis Stade

Alkoholgenuss bis zum Klinikaufenthalt: Das kommt im Landkreis Stade zum Glück immer seltener vor
  • Alkoholgenuss bis zum Klinikaufenthalt: Das kommt im Landkreis Stade zum Glück immer seltener vor
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Im Landkreis Stade landen weniger Kinder und Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus

sb. Stade. Im Landkreis Stade kamen 2016 weniger Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus als im Vorjahr. Nach Zahlen des Statistischen Landesamtes in Niedersachsen mussten 37 Kinder und Jugendliche alkoholbedingt in eine Klinik. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang um 21,3 Prozent. Dennoch bleibt das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem.

"Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, exzessives Trinken gehöre zum Feiern dazu", sagt Silke Beckedorf von der DAK-Gesundheit in Stade. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Solche wichtigen Gesundheitsthemen sollten in den Schulalltag einfließen." Sorge bereitet Experten die Tatsache, dass unter den Vergiftungspatienten auch besonders junge Mädchen und Jungen sind: In der Region gab es vier Fälle von Zehn- bis 15-Jährigen.

Zur Aufklärung setzt die Krankenkasse auch 2018 die erfolgreiche Kampagne "bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen" im Landkreis Stade fort. Beim bundesweiten Plakatwettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region sind angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen worden. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 87.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter http://www.dak.de/buntstattblau

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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