Reaktionen auf die Rotlichtblitzer im Landkreis, die seit Jahren nicht funktionieren
WOCHENBLATT-Leser fordern mehr mobile Blitzer

Die Rotlichtblitzer im Landkreis funktionieren nicht
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lt. Landkreis. Haben die langsam vor sich hin gammelnden Rotlichtblitzer, die u.a. an der Bundesstraße 73 in Stade (Thuner Straße) oder in Horneburg (Issendorfer Straße) stehen und schon seit Jahren nicht mehr funktionieren, eine abschreckende Funktion? Oder sind die ausgedienten Starenkästen ein Zeichen von Machtlosigkeit im Kampf gegen Verkehrssünder? Die Meinungen der WOCHENBLATT-Leser gehen auseinander. Hier einige Auszüge:
Kerstin Clement denkt, dass die Blitzer-Attrappen die meisten Autofahrer vom Rasen abhalten. Leider werde aber kurz nach dem Blitzer weitergerast. Gerade auf der B 73 falle ihr auf, dass die Autofahrer teilweise erheblich die vorgeschriebene Geschwindigkeit überschreiten. Auch Ampeln, die auf Rot springen, seien für viele kein Grund zum Anhalten.
Kerstin Clement würde sich deshalb über mehr mobile Blitzer und insgesamt über mehr zivile Polizeifahrzeuge freuen.
Etwas anders sieht das Bernd Klemme. Er ärgert sich über Autofahrer, die aus Angst davor, geblitzt zu werden, zu langsam an den Starenkästen "vorbeizotteln", statt den Verkehr flüssig zu halten. Bei dem Blitzer ohne Funktion an der Thuner Straße in Stade sei insbesondere im Feierabendverkehr gut zu beobachten, wie sich aufgrund des Starenkastens lange Staus bilden, aus Angst davor, geblitzt zu werden.
Blitzer-Attrappen sind für Klemme unnötige "Schikanen". Er verstehe nicht, dass das Hauptaugenmerk meistens auf die Raser gelegt werde, die "Schnarchnasen" aber unbehelligt ohne sichtlichen Grund bei erlaubten 100 km/h mit 60 bis 70 km/h dahinschleichen dürften. Diese Autofahrer, die oft endlose Schlangen hinter sich herzögen, würden zu riskanten Überholmanövern verleiten.
Dass viele "Raser" vor einem Blitzer abbremsen, nur um gleich danach wieder Gas zu geben, hat Michael Auch festgestellt. Er fordert deutlich mehr Geschwindigkeitsmessungen vom Landkreis, insbesondere im Bereich von Schulen und Kindergärten. Oder auch auf der L 123 zwischen Kutenholz und Horneburg, wo sich kaum jemand an die überwiegend geltenden 70 km/h halte.
Ebenfalls für mehr Blitzer spricht sich Jürgen Mittelstädt aus. Auf den Hauptverkehrsstraßen wie z.B. der Bremervörder Straße werde viel zu schnell gefahren.

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