++ A K T U E L L ++

Randalierer greift Polizisten mit Schaufel an

B+S hält an Heimplänen in Düdenbüttel fest

Sebastian Beck, Geschäftsführer B + S
2Bilder
  • Sebastian Beck, Geschäftsführer B + S
  • Foto: B + S
  • hochgeladen von Thorsten Penz

Das könnte Sie auch interessieren:

Überdimensioniert: Rat lehnt Projekt ab / Geschäftsführer Sebastian Beck: "Wir können Anpassungen vornehmen"


tp. Düdenbüttel.
er Rat der Gemeinde Düdenbüttel lehnt das Vorhaben des Trägers B+S Soziale Dienste aus Stade ab, in der Dorfmitte an der Bundesstraße B73 ein Heim für Flüchtlinge sowie hilfsbedürftige deutsche Eltern mit Kindern zu errichten. B+S hält dennoch an dem Projekt fest und will gegebenenfalls die Gebäudepläne ändern.

Nachdem das WOCHENBLATT über das Bauvorhaben berichtete, mit dem B+S in ähnlicher Form bereits in Kutenholz und in Drochtersen-Dornbusch wegen Bürgerprotesten Schiffbruch erlitt, schlugen die Wellen auch in Düdenbüttel hoch. Zahlreiche Zuhörer besuchten die Ratssitzung, bei der über die Bauvoranfrage abgestimmt wurde.

„Wir haben unser Einvernehmen versagt“, sagt Bürgermeister Klaus-Peter Borchers-Saß, der bereits im Vorfeld leichte Bedenken wegen der aus Sicht vieler Bürger und Politiker aus Düdenbüttel überdimensionierten Entwürfe äußerte. Die drei zweigeschossigen Gebäude fügten sich optisch nicht in die vorhandene einstöckige Bebauung ein, so das Hauptargument der Politik.

Nach bisherigen Planungen sollte auf dem öffentlich zum Verkauf angebotenen 4.000 Quadratmeter großen Privatgelände ein Wohnhaus für die Betreuung von jungen deutschen Müttern bzw. Paaren mit Kindern, ein weiteres Heim für eine Kinder- und Jugendgruppe sowie ein Gebäude mit kleinem Hofladen entstehen. In Wohnungen über dem Laden sollen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht werden. In dem Laden sollen Jugendliche in die Arbeitswelt eingegliedert werden. Vorgesehen sind maximal 30 Plätze für Menschen mit Bedarf an sozialpädagogischer Betreuung.

Sebastian Beck, B+S-Geschäftsführer für Entwicklung, Konzeption und Qualitätsentwicklung, sagt: „Was die Baukörper angeht, sind wir durchaus gesprächsbereit und in der Lage, eine Anpassung vorzunehmen.“

Das letzte Wort bei der Entwicklung des B-Plans „Hauptstraße Nordost“ hat der Landkreis Stade als Genehmigungsbehörde.

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/harsefeld/junge-fluechtlinge-ziehen-nach-harsefeld-d102692.html

Sebastian Beck, Geschäftsführer B + S
Noch grüne Wiese: das Baugrundstück an der B73 in Düdenbüttel
Autor:

Thorsten Penz aus Stade

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Service

Wichtige Mail-Adressen des WOCHENBLATT

Hier finden Sie die wichtigen Email-Adressen und Web-Adressen unseres Verlages. Wichtig: Wenn Sie an die Redaktion schreiben oder Hinweise zur Zustellung haben, benötigen wir unbedingt Ihre Adresse / Anschrift! Bei Hinweisen oder Beschwerden zur Zustellung unserer Ausgaben klicken Sie bitte https://services.kreiszeitung-wochenblatt.de/zustellung.htmlFür Hinweise oder Leserbriefe an unsere Redaktion finden Sie den direkten Zugang unter...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen