Weniger jugendliche "Komasäufer"

Die Zahl der jugendlichen Rauschtrinker ist in Niedersachsen weiter zurück gegangen
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2014 landeten 2.134 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus

(sb). Der positive Trend aus dem Vorjahr setzt sich fort: In Niedersachsen ist die Zahl jugendlicher "Komasäufer" erneut gesunken. Im Jahr 2014 kamen nach aktuellen Informationen der Krankenkasse DAK-Gesundheit 2.134 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, davon waren 1.262 Jungen und 872 Mädchen. Das waren exakt 162 weniger als im Jahr 2013.

Die Zahl der männlichen Betroffenen sank im Vergleich zum Vorjahr um 7,8 Prozent bei Mädchen und jungen Frauen gab es einen Rückgang fast sechs Prozent. Den größten Rückgang gab es erneut bei den zehn bis 15-Jährigen. In dieser Altersgruppe kamen 2014 insgesamt 218 Rauschtrinker in die Klinik – 75 Kinder weniger als im Vorjahr. Im Langzeitvergleich zum Jahr 2000 war die Zahl der jugendlichen Komasäufer mehr als zweieinhalb Mal so hoch.

„Der positive Trend hat sich fortgesetzt, das ist sehr erfreulich“, sagt Regina Schulz, Landeschefin der DAK-Gesundheit in Niedersachsen. Die Krankenkasse setzt 2016 ihre Aufklärungskampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ in Niedersachsen fort. Schirmherrin der Aktion in Niedersachsen ist Sozialministerin Cornelia Rundt.

Bei dem bundesweiten Wettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Aktuell werden in Niedersachsen rund 1.000 Schulen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. Infos: http://www.dak.de/buntstattblau.

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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