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Neues Azubi-Ticket ab 2026: Mehr Mobilität für Auszubildende in Niedersachsen

Mit dem neuen Ticket kommen Auszubildende und Freiwilliendienst-Leistende günstiger ans Ziel | Foto: AdobeStock / Dusan Petkovic
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  • Mit dem neuen Ticket kommen Auszubildende und Freiwilliendienst-Leistende günstiger ans Ziel
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Gute Nachrichten für Auszubildende und Freiwilligendienstleistende in Niedersachsen: Ab dem 1. Januar 2026 führt das Land ein vergünstigtes Azubi-Ticket ein, das auf dem bundesweit gültigen Deutschlandticket basiert. Damit setzt die Landesregierung ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität und die Attraktivität der dualen Ausbildung – und geht sogar über die ursprünglichen Pläne aus dem Koalitionsvertrag hinaus.

Bundesweit unterwegs – zu günstigen Konditionen

Das neue „D-Ticket Azubi NI“ ermöglicht es Auszubildenden und Freiwilligendienstleistenden, Bus und Bahn im gesamten Bundesgebiet zu nutzen. Das Ticket wird in zwei Varianten angeboten: Ohne Arbeitgeberzuschuss reduziert sich der Ticketpreis durch einen Landeszuschuss von 20 Prozent (12,60 Euro) von regulär 63 Euro auf 50,40 Euro. Zahlt der Arbeitgeber mindestens 25 Prozent des Ticket-Preises, gibt es neben dem landesseitigen Anteil von 20 Prozent noch einmal fünf Prozent Jobticket-Rabatt obendrauf. Bei dieser Variante würde der Ticketpreis 31,50 Euro (50 Prozent vom regulären Preis) betragen. Die Jobticket-Variante haben große Teile der Arbeitgeber bei einer Umfrage über die Kammern und Verbände präferiert.

Die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) übernimmt die Abwicklung der Fördermittel, während die Niedersachsentarif GmbH (NITAG) den Vertrieb über die neue zentrale Plattform azubiticket-niedersachsen.de steuert. Perspektivisch ist auch die Integration des Tickets in den landesweiten FahrPlaner vorgesehen.

Wirtschaft und Kammern begrüßen Meilenstein

Die Einführung des Azubi-Tickets ist das Ergebnis eines langjährigen Engagements der niedersächsischen Wirtschaft, der Kammern und der Politik. „Das Azubi-Ticket ist ein echter Meilenstein für die berufliche Bildung in Niedersachsen“, so Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen. Besonders im ländlichen Raum wird dadurch die Mobilität verbessert und die Attraktivität der Ausbildung gestärkt. Sönke Feldhusen, Sprecher für Berufliche Bildung, unterstreicht: „Das Ticket trägt dazu bei, die Gleichwertigkeit von Studium und Ausbildung zu betonen und unterstützt unsere Betriebe bei der Fachkräftesicherung.“

Herausforderungen am Ausbildungsmarkt

Gleichzeitig betont Dagmar Froelich, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Stade, dass der Ausbildungsmarkt weiterhin vor strukturellen Herausforderungen steht: „Es reicht nicht, nur mehr Stellen oder Bewerbende zu haben – sie müssen auch regional, fachlich und mobil zusammenpassen.“ Hier kann das neue Ticket einen wichtigen Beitrag leisten, um Hürden bei der Erreichbarkeit von Ausbildungsorten abzubauen.

Fazit

Mit dem Azubi-Ticket setzt Niedersachsen ein deutliches Signal für die Zukunft der dualen Ausbildung. Die neue Mobilitätslösung schafft Vorteile für Auszubildende, Betriebe und die gesamte regionale Wirtschaft – und trägt dazu bei, Ausbildung und Beruf attraktiver und erreichbarer zu machen.

Mit dem neuen Ticket kommen Auszubildende und Freiwilliendienst-Leistende günstiger ans Ziel | Foto: AdobeStock / Dusan Petkovic
Eine breite Front aus Verbänden, Kammern, Sozialpartnern und Dienststellen des Landes hat sich für das Azubiticket eingesetzt | Foto: Meinert/MW
Redakteur:

Stephanie Bargmann aus Stade

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