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AED-Gruppe in Schwinge will Leben retten

Die Mitglieder der AED Gruppe mit dem Notfallrucksack (Foto: Lukas Klempahn)
lt. Schwinge. Gute Nachricht für die Bürger der Samtgemeinde Fredenbeck. Die Ortsfeuerwehr Schwinge hat nun eine eigene AED-Gruppe, die ab sofort zusammen mit dem DRK zu bestimmten medizinischen Notfällen - insbesondere zu Reanimationen - ausrückt, um Leben zu retten.
Die insgesamt 23 Freiwilligen, zu denen auch Nicht-Feuerwehr-Mitglieder gehören, wollen die Sicherheit der Bürger erhöhen, indem sie mit Hilfe eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED) die Zeit nach einem Herzstillstand bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes verkürzen. Nach einem Herzinfarkt sinke die Überlebenschance für einen Menschen ohne Reanimation pro Minute um zehn Prozent, so Feuerwehr-Pressesprecher Lukas Klempahn.
Die AED-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Schwinge, deren Mitglieder speziell im Umgang mit dem Gerät geschult wurden, ist insgesamt die vierte in der Samtgemeinde. Weitere AED-Gruppen gibt es in Wedel, Kutenholz und Mulsum.
Der AED hing vorher in der bereits geschlossenen Filiale der Kreissparkasse (KSK) Schwinge und wurde der Gruppe von der KSK zur Verfügung gestellt.