Steller Grüne sind entsetzt
"CDU fehlt Heimatsinn"

Unglücklich über die Ablehnung ihres Antrages:
Stefan Kurzmann und Helga Schenk   Foto: Grüne
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    Stefan Kurzmann und Helga Schenk Foto: Grüne
  • hochgeladen von Thomas Lipinski

Fraktion der Grünen hadert mit abgelehntem Antrag zur Beschilderung von Denkmälern

thl. Stelle. "Vielen Bürgern unserer Gemeinde ist seit Langem bewusst, dass Stelle seine Kulturdenkmäler gebührend würdigen und kennzeichnen sollte", sagen Helga Schenk und Stefan Kurzmann von den Grünen im Gemeinderat. Nach einem Hinweis des Leiters des Referates Archäologie des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, Dr. Henning Haßmann, dass die Verwaltung ein Konzept für eine Beschilderung der historischen Denkmäler Stelles nach dem Vorbild des Ortsteils Ashausen und der Gemeinde Seevetal mit ihrem Hallonen-Rundweg erstellen und umsetzen möge (das WOCHENBLATT berichtete), stellten sie einen entsprechenden Antrag.
"Ein Anliegen, gegen das kein vernünftiges Ratsmitglied etwas haben kann", waren sich Schenk und Kurzmann im Vorwege sicher. Doch es kam anders: Der Antrag wurde im zuständigen Kulturausschuss mit 6:1 Stimmen abgelehnt. "Dafür wurden zwei unterschiedliche Gründe genannt", so Helga Schenk. "Einigen Ausschussmitgliedern wäre es lieber, wenn diese Aufgabe durch private Initiativen übernommen würde. Die CDU hingegen unterstellte uns, wir wollten damit nur die Ansiedlung eines Aldi-Zentrallagers verhindern. Offenbar fehlt der CDU hier die Verbundenheit zur Heimat."
In der Tat hatte der Fraktionsvorsitzende der Christdemokraten, Wolfgang Spaude, in der Sitzung gepoltert: "Der Antrag ist eine reine Provokation. Auf dieses Eis gehen wir aber nicht. Aldi istauf diese Weise nicht zu verhindern." Hinzu komme, dass die Verwaltung "sowieso schon bis zum Bauchnabel in Arbeit" stecke.
"Dazu möchten wir ganz deutlich sagen: Denken Sie im Sinne von Stelle und seiner Entwicklung noch einmal unbefangen nach. Die Idee ist viel zu gut und das Anliegen viel zu wichtig, um es kleinlichem Parteiengezänk zu opfern", betonte Stefan Kurzmann.

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