Alles zum Thema Ausgrabung

Beiträge zum Thema Ausgrabung

Panorama
Grabunsgleiterin Andrea Finck mit einer Skizze das Haus-Grundrisses

So wohnten unsere Ahnen: Frühmittelalter-Fund in der Harsefelder Straße

Stadtarchäologen graben in künftiger Neubausiedling Pfostenbau und Grubenhaus aus tp. Stade. Für Laien sind es nur ein paar schwarze Flecke im gelben Sand - die Profis von der Stader Stadtarchäologie hingegen sehen in ihrem neuesten Fund eine spannende und seltene geschichtliche Entdeckung. Im künftigen Neubaugebiet zwischen der Harsefelder Straße und Klarer Streck gruben die Altertumsforscher ein frühmittelalterliches Pfostenhaus und ein urtümliches Grubenhaus aus. Wo künftig moderne...

  • Stade
  • 11.09.18
Panorama
Kreisarchäologe Daniel 
Nösler
3 Bilder

Die Bulle des Papstes: Sensationsfund in Horneburg

lt. Horneburg. Viele überraschende Funde machten die Archäologen vor wenigen Monaten im geplanten Neubaugebiet Blumenthal, darunter u.a. 5.500 Jahre alte Gräber aus der Steinzeit, eisenzeitliche Siedlungsreste, einen Niederländischen Dukaten (Gold-Münze) von 1652 sowie zahlreiche gut erhaltene Siegel (das WOCHENBLATT berichtete). Eine bisher in der Öffentlichkeit kaum bekannte Sensation ist aber der Fund eines ganz besonderen Siegels, sagt Kreisarchäologe Daniel Nösler jetzt auf...

  • Stade
  • 10.01.18
Panorama
Überflutete Ausgrabungsstelle: Kilian Tebben und Annegret Milbrecht von der Archäologie-Arbeitsgemeinschaft schöpfen eimerweise Wasser

Regen bremst Ausgrabung in Stade

tp. Stade. Die Starkregengüsse der vergangenen Tage haben die Ausgrabungen am historischen Spiegelberg in der Stader Altstadt zum Erliegen gebracht. Kilian Tebben und Annegret Milbrecht von der Archäologie-Arbeitsgemeinschaft hatten tagelang alle Hände voll damit zu tun, die vollgelaufenen Gruben in einem Garten hinter dem "Fischhus Störtebeker" an der Salzstraße mit Eimern leerzuschöpfen. Als neuen Fund meldet die Stadtarchäologie Scherben von historischem Fensterglas.

  • Stade
  • 10.10.17
Panorama
An der Grabungsstelle (v. li.): Karsten Bösenberg (Bauleiter Fa. Lindemann), Stadtarchäologe Dr. Andreas Schäfer sowie Hobby-Archäologe Peter Wahlen

Grube voll Keramik aus Stades "Altem Dorf"

Hohenwedel seit frühem Mittelalter besidelt tp. Stade. Der Geest-Hügel "Hohenwedel" in Stade war schon im frühen Mittelalter besiedelt. Erkenntnisse dazu lieferte die Grabung auf der Baustelle der Firma Lindemann am Hohenwedeler Weg 22, bei der Siedlungsbefunde aus der Zeit um 800 bis 900 zu Tage traten. Entdeckt wurde eine Abfallgrube mit Keramikscherben von alten Krügen und Töpfen. Laut historischen Karten, die ein Siedlungsgeograph auswertete, trug der Hohenwedel früher den Flurnamen...

  • Stade
  • 16.05.17
Panorama
Im Neubaugebiet am Redder rückten im vergangenen Jahr die Ausgräber mit Spaten und Schaufel an
2 Bilder

Fundort der Superlative: Harsefelder Museum zeigt Exponate von der bisher größten Grabung im Landkreis Stade

jd. Harsefeld. Mehr als vier Monate buddelten sich die Archäologen im vergangenen Jahr quer durch das Harsefelder Neubaugebiet am Redder. Jetzt präsentieren sie ihre Funde der Öffentlichkeit: "Die größte Grabung des Landkreises Stade" heißt die Ausstellung, die kürzlich im Harsefelder Museum im Klosterpark eröffnet wurde. Gezeigt werden Exponate aus einer Zeitspanne von fast 10.000 Jahren - angefangen mit rasiermesserscharfen Feuersteinklingen aus der Mittelsteinzeit über Schlackereste, die...

  • Harsefeld
  • 19.10.16
Politik

Ausgrabung und Skaterpark

tp. Stade. Einen Vortrag über die archäologischen Ausgrabungen im Neubaugebiet Riensförde hält Stadtarchäologe Dr. Andreas Schäfer am Mittwoch, 19. November, um 18 Uhr auf der Sitzung des Kulturausschusses der Stadt Stade in der Seminarturnhalle. Weiter beraten die Lokalpolitiker über das Beleuchtungskonzept und den neuen Skaterpark am Bahnhof.

  • Stade
  • 17.11.14
Panorama
Die aktuelle Grabungsstätte am Trelder Berg. Wissenschaftler des
Im Gewerbegebiet Trelder Berg suchten Mitarbeiter des Archäologischen Museums Hamburg nach den Spuren früher Buchholzer
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Auf den Spuren der Ur-Buchholzer

Grabungen im Gewerbegebiet Trelder Berg: Kreisarchäologe Jochen Brandt spricht von "archäologisch bedeutsamem Fund" os. Buchholz. Nach den neuesten Ausgrabungen im Gewerbegebiet am Trelder Berg in Buchholz steht für Kreisarchäologe Dr. Jochen Brandt fest, dass sich dort vor fast 2.000 Jahren besonders viele Menschen niedergelassen haben. "Wir haben hier die bisher größte Siedlung im Landkreis Harburg, vielleicht sogar in Norddeutschland", erklärt Brandt. Vom Jahr 50 bis ca. 250 n.Chr. haben am...

  • Buchholz
  • 09.09.14
Panorama
Grabungsassistentin Sabine Grudzinski mit dem kleinen Felsgestein-Beil
5 Bilder

Ist das ein Spielzeug unserer Ahnen?

Ausgrabungen in Ottenbeck: Stadtarchäologen legen Mini-Steinbeil frei tp. Ottenbeck. Einen außergewöhnlichen Fund machten jetzt die Mitarbeiter der Stadtarchäologie Stade bei der Grabung an der Geestkante bei Stade-Ottenbeck. Bei der Untersuchung des Areals, auf dem Gewerbe angesiedelt werden soll, stieß Grabungsassistentin Sabine Grudzinski auf ein kleines, sieben Zentimeter langes Felsgestein-Beil. Handelt es sich vielleicht um Spielzeug aus der steinzeitlichen Vergangenheit?...

  • Stade
  • 31.03.14
Panorama
"Hier war offenbar eine Grube": Grabungsleiterin Susanne Drobny an der Ausgrabungsstelle im Gewerbegebiet am Trelder Berg in Buchholz
2 Bilder

Auf der Suche nach Siedlungsspuren

Archäologen erkunden Grundstück im Gewerbegebiet Trelder Berg in Buchholz os. Buchholz. Viele gelbe und rote Fähnchen zeigen an: Hier haben die Archäologen noch viel zu tun. Im Gewerbegebiet Trelder Berg in Buchholz suchen derzeit fünf Archäologen der Grabungsfirma Arcontor aus Wolfenbüttel nach Spuren aus der Vergangenheit. "Auf dieser Fläche ist besonders viel interessantes Material vorhanden", erklärt Grabungsleiterin Susanne Drobny. Bevor auf dem Areal an der B75 der T+T-Markt...

  • Buchholz
  • 15.03.14
Panorama
Dr. Bernd Habermann (r.) und sein Kollege Rainer Bartels vor der 1,1 Hektsr großen Ausgrabungsfläche
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Mehr als 2.000 Jahre: Der älteste Buxtehuder "Kaffeepott"

tk. Buxtehude-Ottensen. Der Laie steht rätselnd auf dem 1,1 Hektar großen Gelände in Ottensen. Er sieht Gruben im lehmigen Boden und Erdschichten mit unterschiedlichen Verfärbungen. Für den Buxtehuder Stadtarchäologen Dr. Bernd Habermann und seinen Kollegen Rainer Bartels sprechen die Erdschichten dagegen Bände: "Das war ein Brennofen", sagt Bartels und deutet auf eine kreisförmige rote Schicht. Seit September wird dort, wo ein neues Baugebiet entsteht, eine eisenzeitliche Siedlung freigelegt....

  • Buxtehude
  • 29.10.13