Flüchtlinge

Beiträge zum Thema Flüchtlinge

Wirtschaft
Mit einem Basiskonto können Flüchtlinge Sozialleistungen bargeldlos beziehen

Ein Konto nur mit Ausweis: Aber nicht jedes Kreditinstitut akzeptiert die Identifikationsdokumente von Flüchtlingen

(wd). Seit dem Jahr 2012 haben sich alle Sparkassen dazu verpflichtet, für Privatkunden Guthabenkonten einzurichten. Beim Thema Basiskonto für Flüchtlinge scheiden sich allerdings die Geister innerhalb der Kreditinstitute. Während es die einen als gesellschaftliche Verpflichtung sehen, Flüchtlingen einen bargeldlosen Zahlungsverkehr zu ermöglichen, halten sich andere streng ans Geldwäsche-Gesetz, nach dem die Dokumente zur Identifikation eine festgelegte Form haben müssen. Das führt dazu,...

  • Buxtehude
  • 22.04.16
Politik
Neue Unterkunft: das Haus in Apensen, Buxtehuder Str. 43

Apensen ist bis Sommer gerüstet: Aktuell leben 200 Flüchtlinge in der Samtgemeinde

wd. Apensen. Für die Unterbringung weiterer Flüchtlinge sieht sich die Samtgemeinde Apensen bis zum Sommer gut gerüstet. Mit dem neuen Haus in Apensen an der Buxtehuder Straße 43, das sie gemietet hat, wurden 20 neue Plätze geschaffen. Wer dort einziehen wird, steht noch nicht fest. Weitere freie Unterkünfte gibt es in den neuen Holzhäusern am Brink sowie in der Gewerbehalle Beckdorf. Aktuell leben 200 Flüchtlinge in der Samtgemeinde, berichtet Verwaltungs-Vizechefin Sabine Benden. Die...

  • Buxtehude
  • 29.03.16
Panorama
Ein Foto aus besseren Zeiten. Seit drei Monaten wird Khaled Aydi nun schon von seiner Frau getrennt

Hungerstreik aus Verzweiflung: Flüchtlingsehepaar wird seit Monaten gezwungen, getrennt zu leben

(mi). „Wir sind nach Deutschland geflohen, weil wir dachten, hier werden wir menschenwürdig behandelt.“ Was Khaled Aydi (30) derzeit erlebt, zeigt, wie ein System einen Menschen zerstören kann, wenn aus Überforderung Gleichgültigkeit wird. Der Flüchtling aus Syrien ist seit fast vier Monaten von seiner Frau Walaa Alkhateeb (25) getrennt. Sie ist in einer Erstaufnahme-Einrichtung im Harz untergebracht, er selbst lebt in einer Unterkunft im Landkreis Harburg. Alle seine Bemühungen, bei den...

  • Rosengarten
  • 27.02.16
Panorama
Elke Borchmann und Hartmut Kölbl kommen seit Jahren zur Tafel
6 Bilder

Ansturm auf die Tafeln

bc. Stade. Prall gefüllte Kisten mit Obst und Gemüse, dutzende Toastbrote, Fleisch, Wurst, Milch, Süßigkeiten, ja sogar Sushi stehen bereit. Bereit zum Verkauf. Nur, dass es sich bei dem Angebot nicht um Ware im Supermarkt handelt, sondern um die Stader Tafel. In gut drei Stunden werden die meisten Kisten leer sein. Immer mehr bedürftige Menschen nutzen das Angebot der Tafeln. „Wir merken die gestiegene Zahl der Asylsuchenden bei uns massiv“, sagt Diakonin Sonja Rosenbohm, Leiterin der...

  • Buxtehude
  • 26.02.16
Panorama
Gerichtspräsidentin Susanne Lang und Vizepräsident Richard Wermes beim Jahrespressegespräch

Wegen Asylklagen: Verfahren am Verwaltungsgericht haben sich vervielfacht

bc. Stade. Das Verwaltungsgericht (VG) in Stade, zuständig für fünf Landkreise, kann sich über mangelnde Arbeit nicht beschweren. Auch wenn Gerichtspräsidentin Susanne Lang im Jahrespressegespräch noch nicht von einer dramatischen Situation spricht, die wachsende Zahl von Klagen abgelehnter Asylsuchender beschäftigt die Mitarbeiter zunehmend. Waren es 2013 noch 396 Gesamteingänge im Asylbereich, sind es 2015 schon 1.147 gewesen. Zum Vergleich: Der bisherige Rekord wurde am VG im Jahr 1994...

  • Buxtehude
  • 20.02.16
Panorama

113 Flüchtlinge ziehen diese Woche aus Notunterkunft in neue Bleibe

bc. Stade. Die nächsten 113 Flüchtlinge ziehen in dieser Woche aus einer Notunterkunft (Sporthallen an den Berufsbildenden Schulen in Stade) in ihre neue Bleibe in Städten und Gemeinden. Damit sinkt die Zahl der Bewohner in den Notunterkünften des Landkreises Stade auf rund 450. Weitere Umzüge werden in der kommenden Woche folgen. Die formalen „Zuweisungen“ der Landesaufnahmebehörde dieser Woche sind für den 2. Februar beziehungsweise den 4. Februar ausgestellt. Rund zwei Drittel der...

  • Buxtehude
  • 03.02.16
Politik
Necdet Savural verurteilt die sexuellen Übergriffe in Köln und Hamburg

„Das kenne ich aus Ägypten“ - Kreistagsmitglied Necdet Savural nimmt Stellung zu den sexuellen Übergriffen

(mum). Die Vorfälle in der Silvesternacht sind das beherrschende Thema. Hat die Polizei versagt? Wollten die Medien die sexuellen Belästigungen von Frauen durch Flüchtlinge unter den Tisch fallen lassen? Wie konnte es zu den Übergriffen kommen? „Was in Köln und Hamburg passiert ist, macht nicht nur wütend, sondern auch Angst“, sagt Necdet Savural (62). Der gebürtige Türke, der in Brackel zu Hause ist und für die CDU unter anderem im Samtgemeinderat und im Kreistag aktiv ist, nimmt zu den...

  • Jesteburg
  • 08.01.16
Panorama
Dirk Z. hat in Hamburg miterlebt, wie Frauen von Migrantengruppen belästigt wurden

„Ich sah, wie Frauen belästigt wurden!“ - Dirk Z. schildert die Ausschreitungen in der Silvesternacht in Hamburg

Das Entsetzen ist groß: Nicht nur am Kölner Hauptbahnhof, sondern auch in Hamburg sollen in der Silvesternacht Dutzende Frauen von Männergruppen massiv sexuell belästigt und beraubt worden sein. Die meisten Vorfälle ereigneten sich nach Angaben der Polizei auf St. Pauli. Es soll aber auch Übergriffe am Jungfernstieg gegeben haben. Der Buchholzer Dirk Z.* (44) hat die Silvesternacht auf dem Hamburger Kiez miterlebt. (mum). Auch nach gut einer Woche beschäftigen ihn die Ereignisse. „So etwas...

  • Jesteburg
  • 08.01.16
Panorama
"Das vertreibt die Gedanken" Einen Tag nach der Katastrophe ist Giovahni Yaye Sampegbo schon wieder an seinem Arbeitsplatz in einem Hofladen

"Wir mussten das Baby hinunter werfen" - Augenzeuge schildert, was in der Brandnacht passierte

mi. Klecken. Was in jener Nacht geschah, hat Giovahni Yaye Sampegbo noch nicht wirklich verarbeitet. Der Mann aus dem afrikanischen Staat Elfenbeinküste ist einer der Flüchtlinge, die dem Feuer in der Sozialunterkunft in Rosengarten-Klecken nur knapp entkamen. Mit WOCHENBLATT Redakteur Mitja Schrader sprach er über das, was in der Brandnacht passiert ist. Seit fast zwei Jahren ist Giovahni Yaye Sampegbo bei einem Hofladen beschäftigt. Obwohl erst ein Tag seit der tragischen Brandkatastrophe...

  • Rosengarten
  • 19.12.15
Politik
Die ersten Wohncontainer stehen bereits. Weitere werden folgen

Container in den Buxtehuder Ortsteilen

Zum ersten Mal fehlen in Buxtehude Wohnungen für Flüchtlinge / Zwei Standorte in Neukloster geplant tk. Buxtehude/Neukloster. Bis Januar muss die Stadt Buxtehude rund 150 Plätze für Flüchtlinge organisieren. Zum ersten Mal fehlen Wohnungen. Der Bestand ist erschöpft. Daher werden jetzt auch Standorte für Wohncontainer in den Ortsteilen geplant. in Neukloster sollen Container für 40 bis 46 Menschen am Umspannwerk in Heitmannshausen und auf dem hinteren Bereich des P&R-Platzes am Bahnhof...

  • Buxtehude
  • 13.10.15
Panorama
Angelika Behrens (re.) und ihre Freundin Dixi kleideten sich in der DDR wie ihre Vorbilder aus dem Westen
3 Bilder

"Fahren da Trabis?"

Ende 1989 besucht DDR-Flüchtling Angelika Range die alte Heimat - mit mulmigem Gefühl (ab). Berlin 1989, zwischen Weihnachten und Neujahr. Die Mauer ist offen. Das Brandenburger Tor wird noch von DDR-Posten bewacht, doch Menschen jubeln, feiern und strömen über die Grenze gen Westen, während meine Mutter Angelika Range (heute 66), geborene Behrens, und ich, WOCHENBLATT-Redakteurin Alexandra Bisping, in die entgegengesetzte Richtung fahren. Blass und aufgewühlt sitzt sie neben mir. Wir fahren...

  • Buxtehude
  • 03.10.15
Panorama
Viele Ehrenamtliche helfen dabei, die Flüchtlinge schnell  in die Gesellschaft zu integrieren

Hier können Sie Flüchtlingen helfen

(nw). Die Unterbringung von Flüchtlingen ist für Städte und Gemeinde eine Mammutaufgabe. Um den Menschen vor Ort bei der Bewältigung ihres Alltags zu helfen, haben sich allerorten Ehrenamtliche zusammengeschlossen, um in Arbeitskreisen und Unterstützergruppen Spendensammlungen zu organisieren, Deutschkurse oder sonstige Leistungen anzubieten. Das WOCHENBLATT hat einige Anlaufstellen in den Kommunen zusammengetragen. Hier können Sie helfen: • In der Samtgemeinde Lühe hat sich ein...

  • Buxtehude
  • 04.09.15
Panorama
Ulla Ahrens mit einem Bild ihrer Mutter, die 1940 in Buxtehude eine Zahnarztpraxis gründete. Die Praxis existiert übrigens heute noch und wird von Dr. Helmut Ahrens und Dr. Susanne Knickrehm geführt
2 Bilder

Wie Dr. Ursula Ahrens im Alter von 14 Jahren die Besetzung Buxtehudes durch die Engländer erlebte

"Wir sind keine freien Deutschen mehr", schreibt Dr. Ursula (Ulla) Ahrens, damals Duhme, im Alter von 14 Jahren am 22. April 1945 in ihr Tagebuch. Am gleichen Tag hatte der Admiral Siegfried Engel Buxtehude kampflos an die Engländer übergeben. "Ein richtiges Henkerdasein", kommentiert das Mädchen die darauf folgende Ausgangssperre. Wenn ihr Dackel "Nixe" mal in den Garten musste, hielt Ursula die Hündin hoch und wartete auf das Zeichen der Engländer, dass sie die Terrassentür öffnen und Nixe...

  • Buxtehude
  • 26.06.15
Politik
Johannes Freudewald

Was passiert mit kriminellen Asylbewerbern?

thl. Winsen. Drei Asylbewerber werden dabei erwischt, wie unbezahlte Elektrogeräte im Wert von mehr als 1.000 Euro aus einem Supermarkt schleppen. Zwei Flüchtlinge werden festgenommen, weil sie unter falschen Namen Smartphones bestellten und die Ware nicht bezahlten. Zwei weitere werden vom Amtsgericht wegen versuchten Autoaufbruchs zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, weil sie bereits einschlägige Vorstrafen hatten. Nur drei von mehreren Fällen, die in jüngster Zeit Schlagzeilen...

  • Winsen
  • 08.05.15
Panorama

Endlich wieder vereint: Familie Alian in Buxtehude

Endlich sind sie wieder zusammen: Überglücklich schloss Ahmad Alian (33) aus Syrien seine Familie am Hamburger Flughafen seine Familie in die Arme. Ein Jahr lang hatte der Neurochirurg seine Frau Suha (30), Sohn Omar (3) und Töchterchen Sham (1) nicht gesehen, lebte zunächts in Apensen und jetzt in Buxtehude "Sham war erst einen Monat alt, als ich flüchten musste", sagt Alian. "Sie musste sich jetzt erst einmal an mich gewöhnen." Es hatte dem Arzt schwer auf den Herzen gelegen, dass sein Sohn...

  • Buxtehude
  • 03.04.15
Politik

Containerstandorte bieten Konfliktpotenzial

Es war nicht alles positiv, was der erste Stadtrat Michael Nyfeld und die Fachgruppenleiterin der Fachgruppe Soziales, Wohnen und Senioren Susanne Epskamp gemeinsam mit ihrem Team zu hören bekamen, als sie vergangene Woche über die neuen Unterkünfte für Flüchtlinge informierten. Die Stadtverwaltung hatte dazu in die Aula der Rotkäppchenschule geladen, die mit 90 Teilnehmern, bestehend aus Anwohnern, Interessierten, Ratsmitgliedern und Ehrenamtlichen gut gefüllt war. Hatten die Anwesenden...

  • Buxtehude
  • 24.03.15
Wirtschaft
Beatrice Kietzmann (li.) und Cordula Hein (re.) übergeben die Geschenkpakete an Flüchtlingskinder

Leuchtende Kinderaugen: Initiative Bahnhofstraße beschenkt Flüchtlingskinder

Der Herz am richtigen Fleck: Die Geschäftsleute und Mitglieder der Initiative Bahnhofstraße in Buxtehude spendete Pakete für Flüchtlingskinder in Buxtehude. "Wir haben 17 Pakete für Kinder im Alter von null bis 17 Jahren übergeben", freut sich Cordula Hein von der Initiative. Neben 500 Euro für den Einkauf von Geschenken kamen noch Sachspenden wie Bücher, Kuscheltiere, Spiele, und Puzzle zusammen. "Es war schön, die leuchtenden Kinderaugen zu sehen", sagt Cordula Hein. "Es wird noch...

  • Buxtehude
  • 30.12.14
Politik
Bürgermeister Rolf Suhr freut sich über das Interesse und die Hilfsangebote aus der Bevölkerung

In Sauensiek sollen Flüchtlinge im Containerdorf auf dem Vietshof untergebracht werden

Die Gemeinde Sauensiek bereitet sich auf die Aufnahme von Flüchtlingen vor. Einen Standort hat der Rat bereits gefunden: Auf dem Gelände des Vietshofes soll in der Nachbarschaft zur Dorfjugend ein Containerdorf für 24 Personen entstehen. "Wir wollen uns um Familien bewerben", sagt Bürgermeister Rolf Suhr (CDU). Aus der Bevölkerung seien ihm bereits mehrere Hilfsangebote unterbreitet worden. "Unter anderem machen wir uns Gedanken über die Mobilität der Flüchtlinge und werden an Lösungen...

  • Buxtehude
  • 28.10.14
Panorama
Yasmin Al-Hoessen konnte ihre Familie vor sechs Jahren das letzte Mal in die Arme schließen
2 Bilder

"Meiner Familie geht es schlecht"

bc. Buxtehude. Während in Montreux in gut geheizten Räumen über Wege aus der Krise Syriens verhandelt wird, tobt der Bürgerkrieg im Land eiskalt weiter. Tag für Tag explodieren Bomben, sterben Menschen. Yasmin Al-Hoessen (26) aus Buxtehude hat Angst um ihre Familie. Ihre Geschwister und Eltern leben in Kamischli in den Kurdengebieten im Nordosten Syriens. Tagtäglich erleben sie den wahr gewordenen Albtraum. Kurdische Milizen kämpfen gegen syrische al-Qaida-Ableger. "Meiner Familie geht es nicht...

  • Buxtehude
  • 24.01.14
  • 1
  • 2
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