Tatverdächtiger Fatih G. hat sich erhängt

Tod durch Strangulation

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Endlich wieder Party – doch Vorsicht vor K.O.-Tropfen!

Blaulicht-Meldungen der letzten Tage

Blaulicht

Tatverdächtiger Fatih G. hat sich erhängt
Mutmaßlicher Stader Sechsfachmörder begeht Suizid

Der mutmaßliche Täter, der die tödlichen Schüsse in einer Stader Mutter-Kind-Einrichtung abgegeben haben soll, ist tot. Fatih G. hat nach bisherigen Informationen während seiner Untersuchungshaft in der  Justizvollzugsanstalt Bremervörde Suizid durch Erhängen begangen. Der Inhaftierte wurde in der JVA in seiner Einzelhaft-Zelle im Rahmen der morgendlichen Lebend- und Vollzähligkeitskontrolle am Dienstagmorgen um 6.05 Uhr leblos aufgefunden. Zu diesem Zeitpunkt wies er bereits keine...

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Himmelpforten
Unbekannter droht Jugendlichen mit mutmaßlicher Schusswaffe

Ein maskierter Unbekannter hat am Donnerstagabend zwei Jugendliche in Himmelpforten überfallen und ausgeraubt. Der Täter bedrohte eine 15-jährige und einen 17-Jährigen mit einer mutmaßlichen Schusswaffe. Anschließend nahm er zwei Handys und eine Geldbörse an sich und flüchtete. Täter verfolgt Jugendliche Nach Angaben der Polizei hatte der Unbekannte die Jugendlichen gegen 19.15 Uhr im Heckenweg zunächst zu Fuß verfolgt. Anschließend hielt er die 15-Jährige an der Kleidung fest und forderte sie...

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Mittels einer Hydraulik konnte der Mann aus Seine  unglücklichen Lage befreit werden | Foto: A. Feldtmann
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Emmelndorf / Seevetal
Person unter Trecker eingeklemmt - selbst Notruf getätigt

Am Freitagmittag, 17. Juli, wollte ein 50-Jähriger seinen Trecker reparieren als dieser sich plötzlich nach vorne bewegte und den Fuß des Mannes so einklemmte, dass er sich mit eigenen Mitteln nicht mehr aus dieser Situation befreien konnte. Er hat dann aber selber den Notruf abgesetzt und seine Lage erklärt. Die Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin die Seevetaler Feuerwehren Hittfeld und Maschen in den Hittfelder Ortsteil Emmelndorf. Zusätzlich wurde noch ein Rettungswagen sowie ein...

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Bereitschaftspolizei rückt an
Streit zwischen zwei Familien in Stade-Bützfleth eskaliert: Mann droht mit Schusswaffe

Ein Streit zwischen zwei Familien ist am späten Sonntagabend in der Stader Ortschaft Bützfleth eskaliert. Nach Angaben der Polizei flogen Blumenkübel, mehrere Menschen wurden verletzt und ein Mann bedrohte die Gegenseite mit einer Schusswaffe. Die Polizei rückte mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei an und durchsuchte anschließend eine Wohnung. Die Bereitschaftspolizisten aus Oldenburg sind in Stade seit rund zwei Wochen zusätzlich im Einsatz. Sie fahren hauptsächlich im Altländer Viertel...

Blaulicht

Überreste an Feuerstelle entdeckt
Schaf von Weide gestohlen und über Feuer gegrillt – Polizei Salzhausen ermittelt gegen 23-Jährigen

Ein besonders verstörender Fall beschäftigt derzeit die Polizei in Salzhausen: Unbekannte haben ein Schaf von einer Weide in Oelstorf gestohlen und offenbar über einer Feuerstelle gegrillt. Gegen einen 23-jährigen Mann besteht inzwischen Tatverdacht. Das Schaf verschwand nach Angaben der Geschädigten in der Nacht zu Freitag, 17. Juli, von einer Weide an der Straße Am Osterbach in der südlichen Feldmark von Oelstorf. Nachdem das Tier zunächst vermisst worden war, machten sich die Halter auf die...

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Unfall auf der A1 bei Heidenau
Verletzte und erheblicher Sachschaden nach Kollision in Richtung Bremen

Bei einem Verkehrsunfall auf der A1 in Fahrtrichtung Bremen sind am Sonntagmittag, 19. Juli, gegen 13 Uhr drei Menschen leicht verletzt worden. Der Unfall ereignete sich kurz vor der Anschlussstelle Heidenau. Insgesamt waren drei Fahrzeuge beteiligt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wechselte ein 31-jähriger Fahrer eines Audi A6 vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen. Dort kollidierte er mit dem Renault einer 44-jährigen Frau. Beide Fahrzeuge gerieten ins Schleudern, der Renault...

Blaulicht
Dierk Beneke (FLH), Bürgermeister von Heidenau, lud die Einwohner auf den Sportplatz ein, um sie auf den neuesten Stand zu bringen | Foto: sh
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Nach dem großen Unwetter
Heidenau - ein ganzes Dorf steht zusammen

"Der Montagabend hat Heidenau erschüttert", erklärt Bürgermeister Dierk Beneke von der Freien Liste Heidenau (FLH). Er lud kurzentschlossen für Sonntagabend die Heidenauer Bürger zu einer Bratwurst und einem Kaltgetränk auf den Heidenauer Sportplatz ein. Diese Gelegenheit wollte er zum einen nutzen, alle auf den neuesten Stand zu bringen. Außerdem hatte er Fachleute der örtlichen Versicherungen vor Ort, die erste Fragen beantworten konnten. Und die Heidenauer kamen zu Hunderten, die Heidenauer...

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Hollenstedt
Mann pöbelt und beleidigt die Retter

Am Freitagnachmittag, 17. Juli, wurde eine Rettungswagenbesatzung zu einem am Straßenrand liegenden Mann in der Straße Am Stinnberg gerufen. Als sie ankamen und ihn weckten, wurde der 30-jährige Mann sofort aggressiv, baute sich drohend vor den Rettungssanitätern auf und beleidigte sie unter anderem mit "Motherfucker" und "Fuck you!". Als der Mann mitbekam, dass die Polizei verständigt wurde, lief er weg. Er konnte wenig später durch die hinzugerufenen Beamten angetroffen und kontrolliert...

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Buchholz / Handeloh
Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Am Samstagnachmittag, 18. Juli,  wurde im Hasenkamp in Buchholz ein 31-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Transporter angehalten. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass dieser unter dem Einfluss von Kokain und Amphetamine stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und mehrere Verfahren eingeleitet. Auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Hamburger Straße in Buchholz wurde am Samstagabend, 18. Juli,  ein 41-Jähriger mit seinem PKW angehalten und kontrolliert. Der Fahrzeugführer war nicht...

Ein Abend, der zum Albtraum wurde

Es sollte ein ausgelassener Abend werden. Anna, 23 Jahre alt, war mit Freundinnen in einer Bar unterwegs, Musik, Lachen, volle Tanzfläche. Ein junger Mann spendierte ihr ein Getränk, man kam ins Gespräch. Kurze Zeit später fühlte sich Anna plötzlich benommen. Der Raum drehte sich, ihr wurde übel, Bewegungen fielen schwer. An den weiteren Verlauf des Abends hat sie kaum noch Erinnerungen. Sie wachte am nächsten Morgen in einer fremden Wohnung auf – mit großen Erinnerungslücken, Scham und der quälenden Frage: Was ist passiert?

Solche Fälle sind leider keine Einzelfälle. Gerade jetzt, wo Clubs, Partys und Feste gut besucht sind, gewinnt ein altbekanntes, aber oft verdrängtes Thema erneut an Aktualität: K.O.-Tropfen.

Wenn das unbeschwerte Feiern ausgenutzt wird

Die Sehnsucht nach Geselligkeit ist groß – ob beim Karneval, Fasching oder beim traditionellen Faslam im Landkreis Harburg. Viele Menschen zieht es in den kommenden Wochen zu Veranstaltungen und Umzügen, manche reisen dafür sogar in eine der Karnevalshochburgen an den Rhein. Wo ausgelassen gefeiert wird, mischen sich jedoch leider auch Menschen darunter, die das Vertrauen und die Unbeschwertheit anderer gezielt ausnutzen.

Was zunächst wie ein harmloser Flirt beginnt, kann in einem Albtraum enden. Der eben noch freundlich wirkende Begleiter entpuppt sich später als Täter. In einem unbeobachteten Moment wird dem Opfer ein Betäubungsmittel ins Glas gemischt – unbemerkt, farb- und geruchlos. Die Betroffenen werden willenlos und können sich kaum noch wehren.

Wer sind Täter – wer sind Opfer?

Täter sind nicht nur Fremde. Es können auch Bekannte oder vermeintliche „Freunde“ aus dem persönlichen Umfeld sein.
Opfer sind häufig Frauen und Mädchen – doch auch Männer können betroffen sein.

Was sind K.O.-Tropfen?

K.O.-Tropfen sind Drogen, die in geringer Dosis enthemmend wirken, in höherer Dosierung jedoch stark betäubend und einschläfernd. Sie werden meist unauffällig in Getränke gemischt, vor allem in Bars, Clubs, auf Festen oder privaten Partys. Obwohl sie salzig bis seifig schmecken, sind sie in Mixgetränken kaum wahrnehmbar.

Wie wirken K.O.-Tropfen?

Nach der Einnahme fühlen sich Betroffene zunächst auffällig benommen und leicht manipulierbar. Es folgen Schwindel und Übelkeit. Typische Anzeichen einer Vergiftung können sein:

  • plötzlicher Schwindel und Übelkeit
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Bewusstseinstrübung („wie in Watte gepackt“)
  • Willenlosigkeit
  • eingeschränkte Beweglichkeit bis hin zur Regungslosigkeit
  • Erinnerungslücken bis hin zur Amnesie

Die Wirkung hängt von der Dosierung und der körperlichen Verfassung ab. Viele Opfer wachen später an fremden Orten oder zu Hause auf, ohne zu wissen, wie sie dorthin gekommen sind. Diese Ungewissheit ist extrem belastend und verunsichernd.

Wie kann ich mich schützen?

  • Sprich verdächtige Beobachtungen sofort an.
  • Kommt gemeinsam und geht gemeinsam – und haltet euch daran.
  • Achtet gegenseitig auf eure Getränke und aufeinander.
  • Erkennt Warnzeichen und handelt sofort.

Was tun bei Verdacht?

  • Bitte sofort Freunde, Bekannte oder das Personal um Hilfe.
  • Suche umgehend ärztliche Hilfe oder eine Notfallambulanz auf. 
  • Wichtig: K.O.-Tropfen sind nur kurze Zeit nachweisbar – im Blut etwa 8 Stunden, im Urin maximal 12 Stunden.
  • Ruf im Zweifel die 110 (Polizei) oder 112 (Rettungsdienst).
  • Erstatte Anzeige



Hier erhalten Sie Hilfe

Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein wichtiger Schritt zurück zu Sicherheit und Selbstbestimmung.Wenn Du von einer Straftat betroffen bist und Unterstützung benötigst, stehen Dir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des WEISSEN RINGS mit Rat und Tat zur Seite!
So erreichst Du den WEISSEN RING im Landkreis Harburg:
Tel.: 0151 551 647 33
E-Mail: harburg-kreis@mail.weisser-ring.de
Weitere Informationen erhälst Du auf unserer Homepage:
https://harburg-kreis-niedersachsen.weisser-ring.de/

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