Winsener Schule initiierte Ausstellung
30 Jahre Grenzöffnung

Eröffneten die Ausstellung (v. li.): Birgit Behrens (Landkreis), Katrin Grewe sowie die Schüler Ben Bühl und Maximilian Lenk   Foto: Neises
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Eckermann-Realschule initiierte Ausstellung im Kreishaus zum Fall der Berliner Mauer

thl. Winsen. Anlässlich des 30. Jahrestages zum Fall der Berliner Mauer hat der zehnte Jahrgang der Johann-Peter-Eckermann-Realschule sich im Rahmen seines Geschichtsunterrichts intensiv mit diesem Kapitel der deutsch-deutschen Geschichte beschäftigt und eine Plakatausstellung erstellt, die im Foyer des Gebäude B im Kreishaus des Landkreises Harburg zu sehen ist. "Von der Stasi bis zum privaten Alltag und über die Zeit der Teilung hinweg können tolle Schülerleistungen betrachtet werden", so Kati Grewe, Fachleiterin Geschichte, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Andreas Neises die Idee für die Ausstellung hatte. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Mai zu den allgemeinen Öffnungszeiten des Kreishauses zu betrachten. Der Eintritt ist frei. Ein Gästebuch für Rückmeldungen zu der Ausstellung liegt aus.
13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt in Berlin der Bau der Mauer, mit dem viele Bürger nicht gerechnet hatten. Bewaffnete Grenztruppen reißen das Straßenpflaster auf, errichten zunächst Barrikaden und spannen Stacheldraht. Schafften es in den ersten Tagen nach dem Errichten der innerdeutschen Grenze, die später das Symbol des Kalten Krieges, der die Welt in Ost und West aufteilte, war, noch einige Menschen in den Westen zu fliehen, musste Ida Siekmann ihren Sprung aus ihrer Wohnung in der Bernauer Straße 48 mit ihrem Leben bezahlen. Sie war das erste Todesopfer an der innerdeutschen Grenze. 139 Menschen sollten bis 1989 noch folgen. Letztes Todesopfer war Winfried Freudenberg, der bei seinem Fluchtversuch mit einem selbstgebauten Gasballon über West-Berlin am 8. März 1989 tödlich verunglückte. Sieben Monate später brachte eine friedliche Revolution den Fall der Mauer, das Ende der DDR und ebnete den Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990.
Im Geschichtsunterricht der Eckermann-Realschule sind spannende und interessante Plakate entstanden, die sich mit dem Alltag der DDR und BRD der 1970er und 1980er Jahre auseinandersetzen. Auch sportliche, wissenschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse standen im Fokus der Recherche. Darüber hinaus gibt es aber auch einen Themenblock, der sich mit der Zeit der Wiedervereinigung beschäftigt: Beispielsweise der Blick auf eine deutsch-deutsche Liebe, die es sicherlich tausendfach gegeben hat.

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