Es fehlen noch rund 20.000 Euro

In der Kirche stehen einige Umbau- und Sanierungsarbeiten an. Vor allem die Schäden am Turm sind gut sichtbar (kl. Foto) Fotos: Dr. Eduard Fetter (1)/thl
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  • In der Kirche stehen einige Umbau- und Sanierungsarbeiten an. Vor allem die Schäden am Turm sind gut sichtbar (kl. Foto) Fotos: Dr. Eduard Fetter (1)/thl
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Schiff und Turm der St. Michael-Kirche müssen dringend saniert und modernisiert werden / Gemeinde benötigt Unterstützung

thl. Stelle. Ende dieses Jahres wird die St. Michaels-Kirche in Stelle stolze 150 Jahre alt. Doch bevor das Jubiläum gefeiert werden kann, stehen noch eine ganze Reihe an Baumaßnahmen an. Sowohl im Kirchenschiff selbst, als auch an dem 50 Jahre alten, maroden Kirchturm. Ende Mai soll es losgehen, bis Weihnachten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, sodass das Gotteshaus-Jubiläum sowie das zehnjährige Bestehen der Stiftung St. Michael gefeiert werden können.
Beim Turm müssen sämtliche Fugen herausgefräst werden, weil diese Feuchtigkeit durchlassen. Die dadurch entstehenden Schäden sind sowohl außerhalb als auch innerhalb der Kirche deutlich zu sehen. Eine kostspielige Angelegenheit. Glück für die Gemeinde: Die Kosten für die Turmsanierung übernimmt die Landeskirche.
Für die Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen im Kirchenschiff muss die Gemeinde allerdings selbst aufkommen. Rund 188.000 Euro sind veranschlagt, die teilweise aus Rücklagen sowie durch Zuschüsse vom Kirchenkreis und der Gemeinde Stelle abgedeckt sind. Trotzdem fehlen derzeit noch rund 20.000 Euro. "Es wäre schön, wenn sich noch Bürger finden, die uns finanziell unterstützen möchten", sagen Brigitte Hillebrecht und Dr. Eduard Fetter vom Kirchenvorstand.
Was ist genau geplant? "Als erstes soll der Altarraum umgestaltet werden", erklärt Hillebrecht bei einem Ortstermin mit WOCHENBLATT-Redakteur Thomas Lipinski. "Der Raum ist sicher für die damaligen Verhältnisse gebaut worden, doch heute ist er viel zu klein." "Im Gottesdienst finden vermehrt Aktionen statt. Zudem ist die Kirche ein Ort, an dem auch Konzerte veranstaltet werden", ergänzt Dr. Fetter. Deswegen sollen die Kanzel weichen und der Raum um einen Meter nach vorne verlängert werden. Dafür sollen die zwei vorderen Bankreihen im Schiff abgebaut und durch Stühle ersetzt werden, die bei Bedarf entfernt werden können.
Da im Kirchenschiff beim Gottesdienst nur zwischen 15 und 16 Grad herrschen, was vielen Besuchern zu kalt ist, sollen in die Bänke Sitzpolsterheizungen eingebaut werden. "Wärme wird nur dort erzeugt, wo sich Personen hinsetzen, eine absolut innovative Heizmethode mit sehr geringem Stromverbrauch", erklärt Hillebrecht. Die Sitzheizung ist übrigens ein Pilotprojekt im Kirchenkreis Winsen.
Daneben müssen die Fenster repariert werden. Ein neuer Teppichboden soll verlegt und der gesamte Innenraum neu gestrichen werden. Dr. Fetter: "Die letzte Renovierung ist 50 Jahre her, da muss mal einiges aufgefrischt werden." Das gilt auch für die Beleuchtung, die künftig ausschließlich über stromsparende LED-Leuchten erzeugt werden soll.
• Der die Kirchengemeinde St. Michael finanziell unterstützen möchte, überweist auf das Konto des Kirchenkreisamtes Winsen (DE69 2075 0000 0007 0066 12), Stichwort: Umbaumaßnahmen Kirchengemeinde Stelle.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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